Stephen Bassett ist Leiter der Paradigm Research Group und politischer Aktivist. Auf dem 3. Europäischen Exopolitik-Gipfel 2009 in Barcelona berichtet er über die Fortschritte der internationalen Exopolitik-Bewegung und gibt Einblick in Hintergründe der amerikanischen Geheimhaltungspolitik. Als Organisator der jährlich stattfindenden X-Conference und gefragter Gast im US-Fernsehen hat er es wie kein anderer geschafft, wichtige Persönlichkeiten als Unterstützer von Exopolitik zu gewinnen. Sein Motto: (S)TOP SECRET.
Für Bassett begann die ‚UFO-Ära’ im Jahr 1947. In diesem Jahr sah Kenneth Arnold neun unbekannte Flugobjekte in der nähe von Washington und die Presse taufte diese Fluggeräte ‚fliegende Untertassen’. Im selben Jahr soll in der Nähe von Roswell, New Mexico, ein UFO abgestürzt sein. Das amerikanische Militär berichtete zuerst offen über dieses Ereignis, widerrief später jedoch die eigene Pressemitteilung. 1947 wurden auch die Geheimdienste NSA und CIA gegründet. Fünf Jahre später, im Jahr 1952, entschied das sogenannte Robertson Panel das UFO-Thema mit allen Mitteln lächerlich zu machen. Dem ganzen Thema wurde ein ‚Wahrheitsembargo’ auferlegt; der Rest ist Geschichte.
In dieser Zeit musste eine neue Sprache für das Phänomen gefunden werden und es begann die Zeit für eine neue Bewegung. Zuerst als ‚UFO-Politik, dann als ‚Offenlegungspolitik’ und zuletzt als ‚Exopolitik’.
Bassett sieht fünf Möglichkeiten den Druck auf die Regierungen zu erhöhen um eine Offenlegung zu erreichen:
Bereits Mitte der neunziger Jahre, von 1993 bis 1996, versuchte Laurance Rockefeller zusammen mit Bill und Hillary Clinton eine Offenlegung des UFO-Themas zu erreichen. Hochrangige Regierungsmitglieder und Wissenschaftler waren an dieser Initiative beteiligt. Heute liegen alle offiziellen Dokumente zu der Rockefeller-Initiative vor, jedoch hat die Presse bis heute mit niemandem der damals Beteiligten gesprochen oder über die Initiative berichtet.
Bassett sieht eine Beschleunigung in der Disclosure-Bewegung und macht dies an einigen Meilensteinen der letzten zwei Jahre fest:
Bassett hält ein Ende des Wahrheitsembargos noch in diesem Jahr 2009 für möglich.
