EXOPOLITIK UFO-Meldungen in Deutschland – Reporter stößt auf vertrauliche Bund-Länder Vereinbarung

NLFZ_SiLuRa_WappenDie Geheimniskrämerei im Bezug auf deutsche UFO-Akten scheint sich langsam ihrem Ende zu nähern. Durch eine umfangreiche Recherche des ’Mysteries Magazin’ steht nun fest: Es gibt tatsächlich eine vertrauliche Vereinbarung zwischen Bund und Ländern die vorschreibt UFO-Vorfälle einer, bisher nur wenig bekannten, Militär-Behörde, der NLFZ zuzustellen.

 

 

Von Tobias Berg

Noch im Jahr 2008 hatte der damalige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble behauptet: “Eine Behörde oder Institution auf Bundesebene, die vermeintliche Sichtungen von unbekannten Flugobjekten verfasst bzw. auswertet, ist hier nicht bekannt.“ Diese Aussage muss vor dem Hintergrund, dass verschiedene Polizeibehörden auf Landesebene angewiesen sind Meldungen über UFOs an das NLFZ weiterzugeben nun revidiert werden.

Das NLFZ – ‘das Nationale Lage- und Führungszentrum für Sicherheit im Luftraum‘ ist eine 2003 gegründete Institution von Luftwaffe, Bundespolizei und Flugsicherung die in Uedem am Niederrhein auf einem geheimen NATO-Gefechtsstand nach unautorisierten Eindringlingen in den deutschen Luftraum sucht.

Bereits 2011 bestätigte das Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein Westfalen auf Anfrage der Ufo-Forschungsorganisation DEGUFO, dass Informationen über ungeklärte Phänomene am Himmel umgehend an das NLFZ übermittelt werden. 

Die bundesweite Befragung des Reporters Luc Bürgin für das Mysteries Magazin konnte nun klären, dass auch weitere Polizeibehörden (z.B. in Berlin und München) UFO-Meldungen an höhere Stellen weitergeben, die ihrerseits in bestimmten Fällen das NLFZ unterrichten. 

Doch die Recherche förderte noch weitere interessante Fakten zu Tage. So gab etwa Michael Baum - Pressesprecher der Polizei - zu, dass die Informationspflicht an das NLFZ durch eine “interne Verfügung (oder Dienstanweisung)“ geregelt sei. Noch deutlicher wurde Hans-Jörg Sommerfeld vom Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste als er gegenüber dem Mysteries Magazin von einer “Bund-Länder-Vereinbarung, die gleichermaßen für alle Bundesländer gilt“ sprach. 

Diese neuen Erkenntnisse bringen weiter Licht ins Dunkel der UFO-Geheimniskrämerei deutscher Behörden und setzten politische Entscheidungsträger zunehmend unter Druck, da diese nun nicht mehr behaupten können von einer offiziellen UFO-Untersuchungsstelle nichts zu wissen. 

Auch die kürzlich geführte Gerichtsverhandlung um die Freigabe einer Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages zum Thema UFOs und Außerirdisches Leben (wir berichteten) sowie das Auffinden von UFO-Akten im Auswärtigen Amt sind in diesem Zusammenhang als wichtige Schritte in Richtung einer Offenlegung der deutschen UFO-Geheimnisse sowie einer Veröffentlichung der dazugehörigen Akten zu sehen. 

Quelle: Mysteries Magazin Ausgabe 3/2012

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27. Mai 2012     

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