(exonews) Der neue gewählte US-Präsident Obama spielte während seines Urlaubs auf Hawaii nicht nur Golf und entspannte in einem exklusiven Kailua-Beach Apartement. Er verbrachte seine Zeit auch mit wichtigen Entscheidungen über die zukünftige Besetzung der wichtigsten Position für die nationale Sicherheit - dem Direktor der CIA. Die Wahl eines Außenseiters der Gemeinschaft der Geheimdienste, Leon Edward Panetta, wurde von Experten sowohl begrüßt als auch kritisiert. Wird Obamas Mann dafür sorgen, dass die CIA ihre geheimen UFO-Akten freigibt?
Eine Analyse von Dr. Michael Salla,
Exopolitics Institute
Panetta wurde bekannt als Clintons Stabschef im Weißen Haus (1994 - 1997). Er ist ein erfahrener, politischer Insider und seine Anhänger hoffen auf eine neue Moral in der CIA, welche durch die Fehleinschätzungen der Geheimdienste getrübt wurde und zum Irak-Krieg führte.
Bezeichnenderweise liegt Panetta auf einer Linie mit John Podesta, der während der Clinton-Administration auch der Stellvertreter Panettas war. Danach wurde Podesta selbst Clintons Stabschef im Weißen Haus (1998 - 2001). Podesta leitet aktuell Obamas Übergangsteam. Die Wahl Panettas als neuer CIA-Direktor spiegelt Podestas Einfluss wieder.
Podesta war ein ausgesprochener Befürworter der beschleunigten Freigabe von Regierungsakten. Beide, Panetta und Podesta, unterstützten am 17. April 1995 in Schlüsselpositionen Clintons Exekutive Anordnung 12958. EO 12958 sollte die Freigabe von Informationen, welche die Nationale Sicherheit betrafen und unnötigerweise seit Jahrzehnten klassifiziert waren, vereinfachen.
Unter den vielen geheimen Dokumenten befanden sich auch die "X-Akten" des FBI. "X-Akte" ist ein Begriff, der auf die historischen Anstrengungen des FBI das UFO-Phänomen zu ergründen zurückgeführt werden kann. Diese Dokumente wurden oft unter "Fliegende Scheiben: Sicherheits-Angelegenheit X" eingeordnet. Die "X-Akten" wurden durch die gleichnamige Fernsehserie unsterblich.
Während seiner Tätigkeit in der Clinton-Administration machte Podesta kein Geheimnis aus seinem Interesse für die Serie "Akte X". Dies führte zu seiner Unterstützung für die Freigabe vieler Akten die nationale Sicherheit betreffend, speziell solche über UFOs. Am 22. Oktober 2002 bezog er auf einer Pressekonferenz im National Press Club in Bezug auf die bisher nicht für die Öffentlichkeit freigegebenen UFO-Informationen Stellung. Er sagte: „Ich denke es ist Zeit die Bücher für Fragen zu öffnen, die bisher in der Dunkelheit verblieben sind; für Fragen nach den UFO-Untersuchungen der Regierung.“
