Vereinte Nationen
Was von der französischen UFO-Organisation FEA als bestätigt gemeldet wurde, muss nun wieder als Gerücht gelten: Vom 12. bis 14. Februar fanden bei den Vereinten Nationen in New York angeblich geheime Beratungen statt - auch über die Frage, wie mit den anhaltenden UFO-Sichtungen umzugehen sei. Die Teilnehmer seien sich über die Anwesenheit der "Besucher" einig gewesen, so Gilles Lorant, der in seiner Eigenschaft als Luftfahrtexperte und Mitarbeiter am Nationalen Forschungszentrum Frankreich CNRS an den Beratungen teilnahm. Wir veröffentlichen die offizielle Erklärung im Wortlaut und verweisen auf die Zusatzinformationen am Ende.

Die folgende Erklärung wurde auf den Internetseiten der französischen UFO-Organisation Fédération A.I.R.P.L.A.N.E. veröffentlicht, der Gilles Lorant vorsteht. Neben seiner Tätigkeit beim Nationalen Forschungszentrum Frankreichs, CNRS, einer staatlich geförderten Forschungsorganisation, gehört Lorant auch zum staatlichen Hochschulinstitut der Nationalen Verteidigung IHEDN, dessen Mitarbeiter im Jahr 1999 auch den COMETA-Report veröffentlichten.  

Die Meldung der F.E.A. im Wortlaut:

Ein aktives Mitglied der F.E.A. wurde in der Woche vom 11. Februar 2008 aus rein beruflichen Gründen zur UNO nach New York eingeladen. Diese Person wurde Zeuge der Diskussionen über UFOs, die sich nach dem ersten Treffen am 12. Februar entspannten.  Diese Debatten bei der UNO zogen weitere Beratungen nach sich, die bei drei Konferenzen am 13. und 14. Februar hinter verschlossenen Türen stattfanden. Unser Mitglied hatte die Ehre und das Vergnügen, daran teil zu nehmen.


Hier ein Kurzbericht über das, was uns Herr Gilles Lorant über den Inhalt dieser UNO-Versammlungen in New York mitgeteilt hat:

Am 12. Februar präsentierten die US-Luftwaffe und die Nationalgarde einen Bericht über UFOs sowie über deren Auswirkungen in zahlreichen Gemeinschaften der Vereinigten Staaten. Da der Bericht für die Industrieländer als wichtig erachtet wurde, waren Vertreter mehrerer Länder dazu eingeladen. Anschließend fanden auf Bitte dreier amerikanischer Senatoren drei Treffen im Laufe von zwei Tagen statt, bei denen 40 Vertreter aus 28 Mitgliedsstaaten anwesend waren, darunter auch der Vatikan (zwei Länder hatten keine Vertreter geschickt). In diesen zwei Tagen wurde insgesamt ca. 1 Stunde und 30 Minuten über das UFO-Thema gesprochen, und zwar als eine der möglichen Ursachen für sozialen Aufruhr auf Grund einer wirtschaftlichen Rezession durch Aussagen von Contactees, Scharlatanen, religiösen Figuren, einigen Wissenschaftlern bzw. Prophezeiungen.  UFO-Erscheinungen könnten das Risiko sozialer Unruhen stark erhöhen, wodurch sogar das politische System einiger neu entstehender Demokratien gefährdet wäre.
Nach Aussage von Gilles Lorant wurde auch darüber diskutiert, dass offizielle Stellen künftig mehr Offenheit bezüglich des UFO-Phänomens zeigen sollten.  Dies solle jedoch nur unter zwei Bedingungen geschehen:

1) Der soziale Frieden in den G8-Ländern bleibt durch das liberale Modell (US-Version) bis Ende 2009 bestehen.

2) Die ärgerlichen Sichtungen unserer "Nachbarn" halten bis Ende 2009 weltweit an.

Außerdem wurde debattiert wie zu verfahren sei, falls ein nicht alliiertes Land den alliierten Ländern mit der "Offizialisierung" des UFO-Themas zuvor kommen sollte. Es herrschte eine sehr ernste Stimmung und nach Aussage von M. Lorant waren sich die Teilnehmer über die Anwesenheit "unserer Nachbarn" in unserem Umfeld einig.

Schlussfolgerung:

Der Vorschlag, den die UNO den Vertretern der 28 Länder während dieser Treffen unterbreitete, ist von außerordentlicher Bedeutung für die öffentliche Anerkennung dieses Themas. Die offizielle Handhabung von UFO-Informationen auf internationaler Ebene könnte eine entscheidende Wende nehmen, wenn die Bedingungen günstig bleiben. Deshalb könnte es in den nächsten Jahren eine überraschende Entwicklung der Mitteilungen über dieses Thema durch unsere Regierungen geben.

Quelle: Infobrief der F.E.A .

 

Diese Meldung wurde zurück gezogen, nachdem der Air-France-Pilot und französische Exopolitiker Jean-Charles Duboc Gilles Lorant um Klärung einiger Ungereimtheiten in seinem Lebenslauf gebeten hatte. Als Lorant einräumte, entgegen seiner ursprünglichen Behauptungen nie am französischen Institut für Nationale Verteidigung gewesen zu sein, entzog ihm die FEA die Mitgliedschaft und behält sich rechtliche Schritte gegen Lorant vor, der bis dahin als Schatzmeister der Organisation tätig gewesen war (weitere Informationen hier).

Da Gilles Lorants Glaubwürdigkeit nun ohne Zweifel erschüttert ist, wird vernünftigerweise auch seine Aussage über das geheime UNO-Treffen bezweifelt. Andererseits muss festgestellt werden, dass bereits vor dem Auftauchen Lorants von eben jenem Treffen berichtet wurde (weitere Informationen u.a. hier).

Unser eigener Standpunkt: Wenn dieses Treffen geheim war, stand es sicherlich nicht auf der öffentlich einsehbaren Tagesordnung. Auf Grund von Informationen von befreundeten Organisationen ziehen wir diese Meldung nun jedoch zurück: Als bestätigt gilt derzeit nur, dass es sich um ein Gerücht handelt - wenn auch um ein hartnäckiges.

UPDATE 16. OKTOBER 2008

Der Leiter des Exopolitics Institute USA, Michael Salla, traf sich mit dem ursprünglichen Informanten und hatte Gelegenheit, sich selbst von dessen Glaubwürdigkeit zu überzeugen.

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