Ausgabe 5 / 2012
Editorial
robert_fleischer

Schon mal was von „Geisterraketen“ gehört? Diese spuken bis heute in Schweden herum und bereiten nicht nur dem Militär Kopfzerbrechen, wie schwedische Akten zeigen. Außerdem im Magazin: Der Historiker Richard Dolan beweist, dass UFO-Geheimhaltung keine Verschwörungstheorie ist. Und der Astronom Dr. Paul LaViolette warnt vor einem galaktischen Ereignis auf der Erde, das bald wieder auftreten kann und zeigt, wie Außerirdische mit Hilfe von Pulsaren kommunizieren. Freigeister aller Galaxien, vereinigt Euch! Das Universum ist so groß…

Zur Sache: UFOs und die Nationale Sicherheit

Historiker Richard Dolan deckt jahrzehntelange Geheimhaltung auf

Dass Regierungen ihre Kenntnisse über UFOs geheimhalten, gilt in uninformierten Kreisen nach wie vor als Verschwörungstheorie. Doch ein Blick in zahllose inzwischen freigegebene Akten zeigt: Die jahrzehntelange Geheimhaltung von UFO-Zwischenfällen durch das amerikanische Militär ist keine Theorie, sondern historisch bewiesener Fakt.

Der US-Historiker Richard Dolan gilt als weltweit angesehener Experte für UFO-Akten. Er ist Autor des viel beachteten zweibändigen Kompendiums UFOs and the National Security State sowie des Buches A.D. After Disclosure, in dem er gemeinsam mit Co-Autor Bryze Zabel die Folgen eines ET-Kontaktes mit der Menschheit skizziert.

Beim Exopolitik-Kongress in Kopenhagen stellte Dolan anschaulich dar, wie das UFO-Phänomen bereits seit Jahrtausenden von der Menschheit registriert und künstlerisch verarbeitet wird. Anhand originaler Geheimdokumente aus Zeiten des Kalten Krieges weist er nach, dass insbesondere US-Geheimdienste aktiv daran arbeiteten, das UFO-Thema in der Öffentlichkeit herunter zu spielen, während man hinter den Kulissen längst davon ausging, dass es sich dabei um Fluggeräte hochentwickelter Spezies handeln könnte. Seine Analyse neuerer Fälle legt den Schluss nahe, dass die Geheimhaltung durch US-Behörden bis zum heutigen Tage betrieben wird…


Unter vier Augen

Seltsame Begegnungen in Schweden

Der Leiter des weltweit größten UFO-Archivs über Geisterraketen und unidentifizierte unterseeische Objekte

Håkan Blomqvist gründete vor knapp 40 Jahren gemeinsam mit Freunden ein kleines UFO-Archiv. Was mit gut 300 Büchern in einer kleinen Einzimmerwohnung begann, ist inzwischen zum größten UFO-Archiv der Welt angewachsen. Aus aller Welt erhält das Arkivet för UFO-forskning (Archiv für UFO-Forschung) Materialien, Dokumente, Bücher und Magazine. Auch von staatlicher Seite ist man der Bibliothek wohlgesonnen: Im Jahr 1987 übergab das schwedische Militär den nicht-geheimen Teil seiner UFO-Akten an das Privatarchiv. Daraus geht nicht nur hervor, dass die Streitkräfte jahrelang eine eigene Arbeitsgruppe beschäftigte, um dem seit 1946 anhaltenden Phänomen der „Geisterraketen“ auf die Spur zu kommen. Mehr noch als für UFOs interessiert sich das schwedische Militär jedoch offenbar für unidentifizierte Objekte unter der Meeresoberfläche, die immer wieder für Zwischenfälle sorgen…

Spezial

Droht der Erde eine galaktische Superwelle?

Astronom Dr. Paul LaViolette über ein wiederkehrendes Ereignis, das die Welt verändert

Dr. Paul LaViolette erforscht seit knapp 30 Jahren ein Phänomen, das nachweislich in zyklischen Abständen unseren Planeten heimsucht. Bereits in seiner Doktorarbeit beschäftigte sich LaViolette mit der „galaktischen Superwelle“, einer gigantischen Explosion, die sich immer wieder im Zentrum unserer Galaxie ereignet und kugelförmig in der Milchstraße ausbreitet. Sie kann auf der Erde zu verheerenden klimatischen Veränderungen, zum massenhaften Aussterben von Lebewesen aber auch zu regelrechten Quantensprüngen in der Evolution führen. Schon mehrfach kam es im Laufe der Erdgeschichte zu solchen Auswirkungen der Superwelle, wie LaViolette an Hand von Eisbohrkernproben und Sedimentgestein nachweisen kann. Viele seiner Voraussagen gelten inzwischen als bestätigt.

Ist LaViolettes Theorie der „galaktischen Superwelle“ eine Erklärung für den historisch überlieferten Untergang von Atlantis, für die Flut und sogar für das Auftreten von Eiszeiten? Die Antwort darauf erhalten wir möglicherweise eher als uns lieb ist: Das nächste Auftreffen einer galaktischen Superwelle prognostiziert der Forscher für das Jahr 2400 – mit einer möglichen Abweichung von plus/minus 400 Jahren…



Das Zodiac-Kryptogramm und intelligente Kommunikation der Pulsare

Der uralte Code der Tierkreiszeichen / Impulsfrequenzen von Pulsaren weisen auf intelligente Botschaften hin

Seine Entdeckung hat nichts mit Astrologie zu tun: Anhand von Sternenkonstellationen weist Dr. LaViolette nach, dass das jahrtausende alte Konzept der Sternbilder offenbar eine codierte Botschaft darstellt. Diese verschlüsselt unter anderem mit hoher Genauigkeit die Richtung des galaktischen Zentrums. Wer hatte in grauer Vorzeit soviel Wissen über den Aufbau unserer Galaxie – und viel wichtiger: Wer brachte dieses Wissen auf die Erde?

Auch das Phänomen der Pulsare weist laut Dr. LaViolette auf die Existenz hochentwickelter außerirdischer Spezies hin. Seit diese regelmäßig strahlenden Signale aus den Tiefen des Alls in den 60er Jahren entdeckt wurden, gelten sie als eine der komplexesten Erscheinungen der Astrophysik. In jahrzehntelanger Forschung konnte Dr. LaViolette erstaunliche Anomalien nachweisen, die kaum dem Zufall zugeordnet werden können. Wie kommt es beispielsweise, dass Pulsare in nicht-zufälliger geometrischer Ordnung im Universum angeordnet sind? Wie erklären sich die hochpräzisen, modulierten Signale dieser Strahlungsquellen, und warum gibt es offensichtliche Zusammenhänge zwischen Impulsperioden verschiedener Pulsare? Für Dr. LaViolette steht fest: Pulsare sind eine Art Kommunikations- oder Navigationsnetzwerk hochentwickelter außerirdischer Zivilisationen, deren technische Möglichkeiten das menschliche Vorstellungsvermögen sprengen…