Exopolitik und UFOs Zeugenaussagen Weitere Zeugen Jesse Marcel, Jr.: Die Trümmer des Roswell-UFOs
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Im Juli 1947 teilte die US-Luftwaffe in einer offiziellen Pressemeldung mit, dass sie eine "Fliegende Untertasse" geborgen habe. Später zog man die Meldung zurück und behauptete, es sei nur ein Wetterballon gewesen. Dem widerspricht einer der letzten lebenden Augenzeugen von Roswell: Im Exklusiv-Interview mit Exopolitik-Koordinator Robert Fleischer berichtet Dr. Jesse Marcel, Jr. über die Trümmerteile des UFO, die er selbst in den Händen hielt. Er ist sicher: Diese stammten nicht von der Erde.

Dr. Jesse Marcel, Jr.: Die Trümmer des UFOs von Roswell

  

Transkript:

Sie sind also einer der letzten lebenden Zeugen von Roswell, ist das korrekt?

-    Nun, vielleicht EINER der letzten lebenden Zeugen von Roswell, ich weiß nicht, ob ich wirklich der allerletzte bin, aber es gibt nicht mehr viele von uns, weil das schon so lang her ist.

Was ist da passiert?

-    Nun, das war interessant. Mein Vater war Nachrichtenoffizier bei dem Luftwaffenstützpunkt von Roswell, und irgendetwas stürzte auf einer Ranch bei Roswell ab, ungefähr 75 Meilen nordwestlich der Stadt. Mein Vater wurde vom Kommandanten der Basis, Oberst Blanchard, dort hin geschickt um einige Überreste einzusammeln, um herauszufinden, ob es ein Militärflugzeug oder eine V2-Rakete vom White Sands Testgelände oder irgend etwas anderes war. Er fuhr dort also hin, gemeinsam mit einem CIC-Agenten – das war der Vorläufer der CIA, glaube ich – und sammelte dort einige der Trümmerteile auf. Er wollte diese in der Nacht noch zur Basis schaffen, aber unser Haus lag direkt auf dem Weg dorthin. Ihm war klar, dass diese Trümmer ganz außergewöhnlich waren und darum wollte er sie meiner Mutter und mir zeigen. Denn er wusste, dass man sowas wahrscheinlich nicht so schnell wieder zu sehen bekommt. Darum machte er also einen kleinen Umweg zu uns nach Hause. Er breitete einige der Trümmer auf dem Küchenfußboden aus und weckte meine Mutter und mich, damit wir sehen konnten, was er da in der Wüste gefunden hatte. Es war so ungefähr ein Uhr morgens . Er sagte: Schaut Euch das an! Er sagte: Ich glaube, er sagte: Das sind Teile von einer fliegenden Untertasse. Das klang sehr bedeutsam für mich. Ich wusste zwar nicht, was eine fliegende Untertasse war, aber mir war klar, dass das etwas ganz besonderes war. Und er machte uns deutlich, dass das aus dem Weltraum stammte, von woanders her. Als erstes suchten wir nach elektrischen Teilen, wie Vakuumröhren, Widerstände, Kondensatoren. Aber so etwas war nicht dabei. Da waren nur Metallfragmente, Balken mit merkwürdigen Buchstaben drauf und schwarze Plastikteile, die aussahen wie eine zerbrochene Schallplatte von damals. Wir schauten uns die Sachen ungefähr eine Viertelstunde, 20 Minuten lang an, aber ich behielt nichts davon ein. Die Leute fragen mich: Warum hast Du denn nichts davon eingesteckt, und dann sage ich: Ich konnte nicht, weil es das Eigentum der Luftwaffe war. Andere wiederum sagen: Dein Vater hat gegen Sicherheitsregeln verstoßen, weil er diese streng geheimen Sachen nach Hause brachte. Aber zu dem Zeitpunkt war es noch nicht geheim. Das wurde ja erst später zur Geheimsache erklärt, aber nicht, als er es nach Hause brachte, als brach er damit keine Regeln. Von da an war mir also bewusst, dass wir nicht allein sind und dass es da noch andere Leute gibt, die uns von irgendwo her besuchen kommen, um uns zu beobachten.

Damals waren Sie elf Jahre alt?

-    Genau, damals war ich elf.

Doch dann kam eine Zeit, in der Sie überhaupt nichts über diese Geschichte erzählten.

-    Naja, der Grund dafür war der: nachdem mein Vater die Trümmer dem Kommandanten Oberst Blanchard gezeigt hatte,  erhielt er den Befehl, diese zum Flugplatz Fort Worth zu General Ramey zu bringen, dem Kommandanten der achten Luftwaffe. Er sollte sie sich ebenfalls anschauen. Und wurde General Ramey und den anderen klar, was sie da hatten, dass es aus dem Weltraum stammte, von einer anderen Zivilisation. So wurde meinem Vater verboten, darüber zu sprechen, genau wie allen anderen, die davon wussten. Darum ließen wir das Thema damals fallen, denn auf einmal waren die Trümmer streng geheimes Material, über das wir nichts sagen durften – das taten wir auch nicht.

Wie war es für Sie, all diese Jahre mit einem solchen Geheimnis zu leben?

-    Es ist ja nicht so, dass ich nicht daran denken musste, aber ich erzählte meinen Freunden nichts davon, weil ich dachte, dass es früher oder später sowieso bekannt gegeben würde. Darum sah ich keinen Anlass, es eher bekannt zu geben.

Und 1980 wurde die Sache dann in den Medien bekannt?

-    Ich glaube, es war 1978. Stanton Friedman, ein UFO-Forscher, bekam Wind davon, dass mein Vater in Roswell gewesen und etwas Besonderes zu erzählen hatte. Stan befragte also meinen Vater, und dieser sagte sich: Warum sollte ich nach all den Jahren nicht davon berichten? Darum erzählte er alles Stanton Friedman, der das dann alles an die Öffentlichkeit brachte.

Wie reagierte die Luftwaffe darauf?

-    Soweit ich weiß, haben die überhaupt nicht darauf reagiert. Mein Vater hatte noch einige Jahre nach dem Vorfall bei der Luftwaffe gearbeitet, darum hatte das keine Auswirkungen auf seine Karriere beim Militär. Das passierte 1947, und  in den 70ern war er Zivilist, darum hatte es keine schlimmen Auswirkungen, als er die Geschichte preisgab, keine Drohungen oder sowas.

Kennen Sie andere Leute aus der Gegend, die damals vom Militär bedroht wurden?

-    Ich habe zwar davon gehört, aber selbst bin ich nie in irgend einer Form bedroht worden. Ich habe zwar einige merkwürdige Anrufe bekommen, aber direkt bedroht wurde ich nie. Einige Leute behaupten, dass sie von irgend jemandem bedroht worden seien, niemals darüber zu reden. Aber ich nicht.

Es gibt soviele Hinweise darauf, dass wirklich etwas in Roswell geschehen ist, dass sogar zwei Untertassen dort abgestürzt sind. Was denken Sie über Entführungen durch Außerirdische?

-    Das weiß ich nicht. Ich halte es zwar für möglich, dass das geschieht, und es gibt ja auch eine Reihe von Leuten, die das sagen, aber ich selbst habe davon keine Kenntnis und ich kann nur das aussagen, von dem ich selbst weiß, dass es wahr ist.

Sie sagten, da waren Symbole auf den Trümmern?

-    Ja, auf einigen Trümmerteilen waren Symbole oder sowas wie Schrift drauf. Das war das merkwürdigste von allem. Diese komischen Zeichen – sie sahen aus wie ägyptische Hyroglyphen so was. Aber ich habe hier ein Beispiel davon mit – ein Künstler aus Albuquerque hat einen dieser Balken nach meiner Beschreibung nachgebildet. Und den habe ich mit um zu zeigen, wie das aussah. Genauso sah das aus. Der Balken selbst war ungefähr 30 bis 50 Zentimeter lang. Die Schriftzeichen wirkten violett-metallisch aus, sie sahen nicht genau wie Hyroglyphen aus, sondern eher wie geometrische Zeichen in verschiedenen Anordnungen aus.

Das ist eine Nachbildung?

-    Ja, eine Nachbildung, nicht das Original, das wäre schön. Wenn es echt wäre, hätten wir es nicht da.

Es sieht irgendwie ägyptisch aus.

-    Ja, das dachte ich auch erst, aber ägyptische Zeichen zeigen auch Tiere und sowas, aber da waren keine.

Was glauben Sie, was diese Symbole bedeuten?

-    Ich wünschte, ich wüsste es. Vielleicht Anweisungen für irgendwas, ich hab keine Ahnung.

Was würde Ihrer Meinung nach passieren, wenn die Regierung endlich bekannt gibt, was vor sich geht?

-    Ich glaube nicht, dass es eine Massenpanik gäbe. Die Leute würden akzeptieren, dass es wahr ist, dass wir von Außerirdischen besucht oder beobachtet werden. Sie sind neugierig und offenbar Wissenschaftler, und sie interessieren sich für Wesen wie uns, aus wissenschaftlicher Sicht. Wir sind sicherlich nicht mal annähernd so weit entwickelt wie die, aber wir sind auf dem Weg. Vielleicht wollen sie auch sehen, wie weit wir kommen, denn im Moment sind wir für die vielleicht sogar eine größere Bedrohung als die für uns.

Halten Sie es für möglich, dass dies unsere gesamte Weltanschauung verändern würde?

-    Naja, wissen Sie, bei mir hat es das Interesse für Astronomie und Kosmologie geweckt. Denn ich habe verstanden, dass es da draußen noch andere Sonnensysteme gibt, die von intelligenten Zivilisationen bewohnt werden. Was meine  Religiosität angeht, hat es meinen Glauben sogar bestärkt, dass es die Schöpfung noch gibt und wir nicht die Einzigen sind.

Meine letzte Frage: Was antworten Sie den Leuten die sagen, dass die ganze Roswell Geschichte niemals stattgefunden hat, erst in den 80er Jahren von irgendwem erfunden wurde und dass ihr alle Lügner seid?

-    Naja, ich erzähle einfach meine Geschichte. Ich war schließlich da und ihr nicht. Ich weiß was ich gesehen habe, ihr habt es nicht gesehen. Soll doch jeder seinen Glauben behalten, das ist völlig OK für mich.

(Interview: Robert Fleischer, Deutsche Initiative für Exopolitik)

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