Zeitgeschehen Geheimdienste Die Iran-Contra-Affäre
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1986 kam bei Anhörungen vor dem US-Kongress heraus, dass eine konterrevolutionäre Gruppe in Nicaragua von der Reagan-Regierung Geld erhalten hatte, mit dem der Contra-Krieg gegen die sandinistische Regierung Nicaraguas unterstützt werden sollte. Bei den Anhörungen kam auch ans Licht, dass die Contras jahrelang Tonnen von Kokain in die USA geschmuggelt hatten - unter den Augen der CIA, die diese Aktivitäten kannte und duldete. All diese Aktivitäten waren der amtierenden Regierung unbekannt - sie wurden geplant von einer unbekannten Gruppe mächtiger Menschen, die noch eine Hierarchieordnung über den gewählten Repräsentanten stehen - der Schattenregierung. Der Oberstleutnant Oliver North, der als Mitglied des Nationalen Sicherheitsrates für die Koordination verdeckter Operationen zuständig war, kam trotz offensichtlicher Lügen bei den Anhörungen davon. Weitere hochrangige Beteiligte wurden von Präsident Bush Senior begnadigt - kritische Stimmen vermuten, dass damit weitere Untersuchungen über Bush Seniors eigene Verstrickung in die Affäre verhindert werden sollten.

 

Die Iran-Contra-Affäre

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05. Dezember 2010     

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