Was Mitchell hier erzählte, war keineswegs eine Weltneuheit. Schließlich hatte er bereits vor 10 Jahren von der Vertuschung des Roswell-Vorfalls berichtet. Seit seinem Auftritt beim World Mysteries Forum im Jahr 2005 ist dies auch im deutschsprachigen Raum bekannt. Im April 2008 berichtete Mitchell im Interview mit Exopolitik-Koordinator Robert Fleischer detailliert über die Vertuschung des UFO-Absturzes von Roswell:
Astronaut Dr. Mitchell: UFO-Absturz von Roswell fand statt
Spektakulär ist allerdings - soviel bleibt fest zu halten - dass die Mainstream-Medien nun langsam beginnen, das Thema aufzugreifen. So titelte die BILD-Zeitung: "Weiß dieser Mann mehr als wir alle?", um im selben Satz anzuzweifeln, dass Mitchell noch klar denken kann. Dennoch: Die öffentliche Aufmerksamkeit beginnt sich auf das UFO-Thema zu fokussieren.
Die Besucher des World Mysteries Forum 2005 stellten Erich von Däniken damals die Frage, warum eine solche Sensation nicht längst bekannt ist. Erich von Däniken ist einer, der darauf aus eigener Erfahrung antworten kann:
Erich von Däniken über die Aussage von Dr. Edgar Mitchell und den "Zeitgeist"
Quelle: YouTube/www.tatjana.ingold.ch)
Festzuhalten bleibt noch, dass Edgar Mitchell nicht der einzige Astronaut ist, der etwas über das UFO-Thema zu sagen hat. Bereits der NASA-Astronaut Gordon Cooper berichtete im Film Out of the Blue von der Landung eines scheibenförmigen Fluggerätes während eines von ihm überwachten Testflugs von Militärflugzeugen.
Astronaut Gordon Cooper: Die UFO-Landung
Vieles steht auf dem Spiel: Das Weltwirtschaftssystem, welches auf der konventionellen Energiequelle Erdöl basiert, zählt neben der anstehenden Umwälzung der planetaren Machtverhältnisse zu den wichtigsten Gründen für die Vertuschung. Es ist - genau wie Erich von Däniken sagt - eine Frage des Zeitgeistes, wann die Menschheit bereit sein wird, die Realität außerirdischer Besucher anzuerkennen.
Doch wer macht den Zeitgeist? Es sind vor allem Multiplikatoren für die öffentliche Meinung, die hier sehr große Verantwortung tragen: Journalisten, Wissenschaftler, Politiker. Vielleicht ist es an der Zeit für den einen oder anderen, seinen Standpunkt zu überdenken. Je mehr Regierungen ihre UFO-Dokumente veröffentlichen, je mehr Politiker und Militärs sich offen für ein Ende der UFO-Geheimhaltung aussprechen, desto schmerzhafter wird der Spagat für all jene werden, die versuchen, den Status Quo aufrecht zu erhalten.
