Zeitgeschehen Politik US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA ohne Führung
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Die US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA ist seit Dienstag führungslos. NASA-Chef Michael Griffin hatte im Zuge des Präsidentenwechsels seinen Rücktritt zum 20. Januar erklärt. Seine Stellvertreterin Shana Dale war bereits mit Wirkung vom 17. Januar ausgeschieden. Auf der NASA-Webseite heißt es, die beiden Posten seien vakant.

Über den Nachfolger von Griffin ist offenbar noch nicht entschieden. Der neue amerikanische Präsident Barack Obama hatte vor einigen Tagen dem Ex-Luftwaffengeneral Jonathan Scott Gration vorgeschlagen, das Amt von Griffin zu übernehmen. Ob Gration das Angebot angenommen hat, wurde bisher nicht bekannt.

Der Ex-General gehört zu den wenigen ehemaligen hochrangigen Militärs, die sich im Präsidentschaftswahlkampf offen für Obama ausgesprochen haben. Er war einer der wichtigsten außenpolitischen und sicherheitspolitischen Berater im Wahlkampfteam des neuen Präsidenten. In seiner aktiven Zeit bekleidete Gration verschiedene hohe Funktionen in den USA selbst sowie in Europa und im Nahen Osten. In den Jahren 2004/2005 war er Direktor für Strategie und Politik beim United States European Command (USEUCOM) in Stuttgart-Vaihingen.
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