Zukunftswissenschaften Bewusstsein Mayakalender - Ausblick auf den fünften Tag der neunten Unterwelt
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Chichen Itza (Foto: Comvaser)Nach dem schwedischen Wissenschaftler Dr. Carl Johann Calleman stellt das Kalendersystem der Maya einen Entwicklungsrahmen für unser Bewusstsein dar. Dabei bilden die neun Stufen der kosmischen Pyramide nicht nur die Entwicklung des Bewusstseins der Menschheit, sondern die Entwicklung des gesamten Universums ab.

 

 

Im folgenden Artikel versucht Dr.Calleman einen alternativen Blick auf das Weltgeschehen zu werfen und die aktuellen Ereignisse in den Ablauf des Mayakalenders einzuordnen, der seiner Meinung nach am 28. Oktober 2011 seinen Höhepunkt erreicht. Einen ausführlichen Artikel zum Thema Mayakalender finden Sie hier.

Von Dr. Carl Johann Calleman


Wir befinden uns in der vierten Nacht der neunten Unterwelt. Mir scheint, als wäre dies die letzte Möglichkeit um sich auf das relativ dramatische Szenario am Höhepunkt des Mayakalenders am 28. Oktober 2011 vorzubereiten. In einer Reihe von Artikeln habe ich meine grundlegenden Ansichten dargelegt, was die Transformation in Richtung des Einheitsbewusstsein durch die neunte Unterwelt bedeutet und wie sich dies auf die verschiedenen Ebenen des Universums auswirkt. In dieser vierten Nacht ist es also höchste Zeit uns selbst zu fragen, ob wir auf diesen Höhepunkt vorbereitet sind. Es ist auch wichtig zu fragen, ob uns das, was wir jetzt machen, auf das, was wir in der Zeit nach der ‚Endzeit’ machen wollen, vorbereitet. Leider wurden viele Menschen von NewAge-Forschern in die Irre geführt und glauben, dass der Mayakalender am 21.12.2012 enden wird. Nur eine kleine Minderheit von Menschen sind sich der Dringlichkeit dieser Angelegenheit bewusst.


Bereits vor ein paar Monaten drückte ich meine Vermutung aus, dass der fünfte Tag, beginnend am 31. Juli 2011, eine Zeit des globalen wirtschaftlichen Zusammenbruchs sein und den Beginn des Endzeit-Szenarios markieren wird. Jetzt können wir beobachten, dass die europäischen Banken immer noch versuchen eine Lösung für die griechische Schuldenkrise zu finden und dass die USA bis zum 02. August eine Entscheidung über eine Erhöhung der Schuldengrenze herbeiführen müssen. Inzwischen wird der Fokus auch auf Italien gerichtet, dessen Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP (120%) fast so hoch wie in Griechenland ist (140%). Allerdings ist die italienische Wirtschaft sieben Mal größer als die Griechische, womit die Folgen eines Zahlungsausfalles entsprechend größer wären. Es besteht also bereits eine sehr heikle Situation vor dem Beginn des fünften Tages und es bleibt abzuwarten, ob mehr Geld gedruckt wird, um den Zusammenbruch des Geldsystems abzuwenden.


Da der Finanzkollaps sehr schmerzvoll und für viele ein zerstörerisches Ereignis sein wird, sollte er wahrscheinlich nicht in einer Periode des Lichts, also an einem Tag, stattfinden. Das ökonomische System der Welt ist aber wohl das größte Hindernis für die Entwicklung des Einheitsbewusstseins. Ich denke man kann sogar sagen, dass ein Zusammenbruch des weltweiten Finanzsystems eine Voraussetzung für uns sein könnte, um unsere Beziehung zur Einheit zu gestalten. Aus diesem Grund ist es nicht unwahrscheinlich, dass ein solcher Zusammenbruch doch an einem Tag stattfinden wird. Besonders an einem fünften Tag, an welchem die Wellen die Energie für den neuen Bewusstseinsrahmen bringen. Das Einheitsbewusstsein wird daher von Menschen in wirtschaftlich beherrschender Stellung als Bedrohung wahrgenommen. Dies ist zum Teil auch der Grund dafür, dass die mächtigen Medien ein Interesse daran haben die Menschen über das wahre Enddatum des Mayakalenders zu täuschen.


Es ist also wichtig sich einmal anzuschauen, was das Einheitsbewusstsein ist. Manchmal wird die Einheit oder das Einheitsbewusstsein, als bloßes mentales Konzept vorgestellt, als ob es etwas wäre, was wir nur mit unserem Geist wahrzunehmen bräuchten. Manche sagen auch, dass wir in einem quantenmechanischem Sinne verstrickt und somit alle Eins sind. Ich denke, solche Aussagen sind ebenso trivial wie nichts sagend. Natürlich sind wir alle Eins in dem Sinne, dass alle Menschen die Produkte der gleichen Wirklichkeit sind und so miteinander verbunden sind. Dennoch ist eine bloße geistige Realisierung eines Konzeptes oder eine spirituelle Einsicht nicht genug als Anker in der Wirklichkeit und um die Einheit zu erfahren. Das Einheitsbewusstsein ist etwas, mit dem wir gestalten und arbeiten, um die neunte Unterwelt zu manifestieren. Und noch mal: dies kann erst nach dem weltweiten Finanzkollaps geschehen. Die Einheit ist kein Attribut eines einzelnen Individuums, sondern unsere Beziehung zu Anderen und zu dem Göttlichen.


Lassen Sie uns einen Blick auf das Geldsystem werfen, um dessen Rolle zu erkennen: In der modernen Welt gibt es Banken. Dort gibt es Computer, auf welchen die Konten von Menschen gespeichert sind. Diese Konten enthalten Zahlen. Diese Zahlen zeigen den Wert des Geldes des Kontoinhabers an. Tatsächlich hat ein großer Teil der Menschen gar kein solches Konto. Einige Menschen haben vielleicht 10.000 Euro auf ihrem Konto, Andere vielleicht 10.000.000 Euro oder eine noch größere Zahl, die mit ihrem Namen über die Konten mit der Bank verbunden sind. Es gibt auch eine große Anzahl von Menschen, deren Zahlen negativ sind. Sie haben sich von den Banken Geld 'ausgeliehen'. Es gibt also große Unterschiede in den Zahlen, trotz der Tatsache, dass die Menschen überall etwa gleich viel arbeiten.

Manchmal steht die Zahl auf dem Konto für eine Arbeit, die jemand für den Planeten Erde getan hat, jedoch ist es oft genau umgekehrt. Diejenigen, die unserer Erde den größten Schaden zufügen, haben die größten Zahlen auf dem Konto. Es ist wichtig zu erkennen, dass die Zahlen in den Bankcomputern mehr als alles andere eine Machtstruktur definieren. Darin dominieren Diejenigen mit großen Zahlen, Diejenigen mit kleinen oder negativen Zahlen. Geld hat keine reale Existenz, aber die gesetzliche Definition einer Gesellschaft verwaltet mit diesen Computerzahlen ein System der Dominanz.


Diese Zahlen in den Bankcomputern definieren die Machtstrukturen unserer Gesellschaft und bestimmen fast alle menschlichen Beziehungen: was wir als Spezies tun, worauf wir in unserem Leben auf der Erde den Fokus setzen. Natürlich gibt es ein paar kleinere Ausnahmen, aber im Gesamtbild stimmt es: die Zahlen in den Bankcomputern bestimmen das Leben jedes Einzelnen in seiner Gesamtheit.


Mit solch einem monetären System scheint es offensichtlich, dass das Einheitsbewusstsein nicht wirklich existieren kann, da Diejenigen mit hohen Zahlen herrschen und darüber entscheiden, was Andere zu tun haben. Solch eine Überlegenheit widerspricht dem Einheitsbewusstsein. Das aktuelle Geldsystem steht einfach nicht im Einklang mit dem Einheitsbewusstsein, welches durch die neunte Unterwelt entwickelt wird. Das ist der Grund warum ich glaube, dass ein globaler Finanzkollaps am fünften Tag der neunten Unterwelt passieren wird.


Wenn dieses Geldsystem kollabiert, wären wir zum ersten Mal vollständig souveräne Seelen und ganz verantwortlich für das, was wir schaffen. Hier würde uns niemand für schuldig erklären oder Negativität auf uns projizieren. Die Folge wäre, dass wir alle die volle Verantwortung für den Gang der Ereignisse tragen. Nicht nur in Bezug auf das, was wir als Individuen, sondern auch für das, was wir als Kollektiv tun.

 

Carl J. CallemanCarl Johann Calleman ist Doktor der Philosophie (Ph. D., physical biology) und hat als Krebsexperte für die WHO gearbeitet. Seit 1979 befasst er sich mit dem Mayakalender und hält weltweit Vorträge dazu. Im Jahr 1998 war er der Hauptsprecher bei der Konferenz über den Maya Kalender, die von dem Rat der Eingeborenen Amerikas in Merida, Mexiko organisiert wurde.

 

 

 

Weiterführende Links:

indalosia.de

Zur Orientierung: Die neunte Welle zum Download

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