Zukunftswissenschaften UFO Forschung Chile und Uruguay beschließen Kooperation in der UFO-Forschung
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500px-South_America_orthographic_projectionIn der internationalen UFO-Forschung spielte sich Anfang dieses Monats ein noch nie dagewesenes Ereignis ab. Zwei südamerikanische Nationen verständigten sich formal über eine Zusammenarbeit, in der Untersuchung ungeklärter Luftraumphänomene.

 

Von Billy Cox, De Void

 

Was wir in dieser Region zu Wege gebracht haben ist bemerkenswert. Wir hoffen, dass mehr Länder sich daran beteiligen werden“ wird Colonel Ariel Sanchez von der uruguayischen Luftwaffe von der Zeitung El Observador zitiert.

Sanchez ist der Direktor von C.R.I.D.O.V.N.I, der inzwischen seit 33 Jahren bestehenden offiziellen UFO-Untersuchungsstelle Uruguays. Was Sanchez und sein Amtskollege in Chile, der ehemalige General Ricardo Bermúdez angestoßen haben ist ziemlich mutig. Bermúdez, der Direktor der 15 Jahre alten Forschungsbehörde CEFAA und Sanchez haben nichts anderes getan als, in einer Art Tabubruch, der Welt zu verkünden: Das Stigma ist nun endgültig überwunden.

A.J. Gevaerd, Herausgeber des brasilianischen UFO-Magazins, schrieb dazu: “Wann in der Geschichte der Ufologie...gab es schon einmal zwei offizielle UFO-Forschungsorganisationen aus unterschiedlichen Ländern, die die außerirdische Präsens auf der Erde sehr ernst nehmen und sich nun in einer internationalen Kooperation zusammenschließen.“

Die Anspielung auf die “außerirdische Präsenz“ mag vielleicht etwas vorschnell gewesen sein, trotzdem könnte daraus eine Geschichte mit großen Auswirkungen werden. Gerade auch vor dem Hintergrund der großen Kontroverse, welche die CEFAA im Februar dieses Jahres auf einer Konferenz in Arizona losgetreten hatte. Während seines Vortrags veröffentlichte Bermúdez ein Video, auf dem ein UFO sich nach belieben zwischen Militärjets auf einer Flugshow der chilenischen Luftwaffe zeigte (wir berichteten). Die CEFAA behauptet im Besitz von Zeugenvideos, die das Objekt aus unterschiedlichen Blickwinkel zeigen, zu sein. Kritiker werfen den Experten der CEFAA vor, ein unerklärtes Phänomen nicht von einem Insekt vor der Kameralinse unterscheiden zu können. Die Antwort der CEFFA auf die gemachten Vorwürfe steht zur Stunde noch aus und wird wohl erst nach Abschluss der Analysen erfolgen.

Wie dem auch sei, so sieht es aktuell aus: Brasilien, Ecuador, Argentinien und Peru sind bereits in einem Prozess der Öffnung - einer Art ’UFO-glasnost’. Wird ein solches Angebot zur Kooperation von Chile und Uruguay diese und andere Regierungen dazu veranlassen sich der Initiative anzuschließen oder ähnliche regionale Initiativen zu gründen, die eine rigorose und konsequente wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema weiter nach vorne bringen? Werden sich Institutionen anderer Regierungen (wie die der amerikanischen) dazu verpflichtet fühlen Stellung zu beziehen, gerade falls es dem Zusammenschluss gelingen sollte eine wirklich quantifizierbare Datenbank aufzubauen?

Vielleicht ist es noch etwas zu früh, um so weit in die Zukunft zu blicken. Sieht man sich aber einmal den jüngsten Bericht des früheren MUFON Direktors James Carrion aus Brasilien an, ist, was die UFO-Forschung angeht, Amerika der Staat mit der Zukunftsperspektive eines Dritte-Welt-Landes. Wenn man also an den neuesten Forschungsergebnissen zu UFOs interessiert ist, sollte man wohl sein Spanisch aufbessern oder vielleicht Portugiesisch lernen.

Auch die neue Ausgabe des ExoMagazins (2/2012) wird das Thema aufgreifen und den Vortrag von Ricardo Bermúdez exklusiv und in voller Länge zeigen.

Übersetzung: Tobias Berg

 

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