Zukunftswissenschaften UFO Forschung Audiomaterial aus Anfangszeit des modernen UFO-Phänomens jetzt online zugänglich
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audio_tape_recorder1Ein Audioarchiv, welches ursprünglich von den UFO-Historikern Wendy Conners und Roderick Dyke zusammengestellt wurde, ist nun dank der Bemühungen von Isaac Koi und Giuliano Marinkovic auch online abrufbar.

Von Tobias Berg

In den Audiofiles, die auf der Seite archive.com zu erreichen sind, finden sich viele interessante Konversationen aus der Anfangszeit der modernen Ufologie, die bis in die 1940er Jahre zurück reichen.

Neben Kommentaren von Air Force Vertretern, Piloten, Sichtungszeugen, Wissenschaftlern und Astronauten enthält das Archiv auch Originalaufnahmen von Kenneth Arnold, der durch seine persönliche UFO-Sichtung ungewollt den Begriff der ’Fliegenden Untertasse’ prägte und das Interesse der US-Luftwaffe am UFO-Thema maßgeblich förderte. Arnold überquerte 1947 bei einem Flug in seinem Leichtflugzeug in ca. 3000 m Höhe das

Kaskadengebirge im Staat Washington. Die Sichtverhältnisse waren ausgezeichnet als sein Flugzeug plötzlich von einem hellen Lichtblitz erleuchtet wurde. Als Arnold den Himmel nach dem Ursprung des Lichts absuchte, erblickte er eine Gruppe von neun metallisch glänzenden Objekten, die in Formation flogen. Er schätze deren Geschwindigkeit auf über 2000 Kilometer pro Stunde - wesentlich schneller als jedes andere Jetflugzeug zu jener Zeit. Er beschrieb die Erscheinungen als pfeilförmig, ihre Bewegung als ruckartig - "wie eine Scheibe, wenn man sie übers Wasser hüpfen lässt".

Außerdem finden sich Aussagen von J. Allen Hynek, dem Astronomen der anfänglich im Auftrag der Air Force die Existenz eines realen UFO-Phänomens durch teilweise absurde Erklärungen zu wiederlegen versuchte, später aber zu einem großen Fürsprecher für ein ’echtes UFO-Phänomen’ wurde. Auch Major Donald E. Keyhoe, der in der Gründerzeit der modernen UFO-Ära einer der prominentesten Advokaten für eine wissenschaftliche Untersuchung des UFO-Phänomens war, ist in einigen Audioclips zu hören.

 

Viele der geschilderten Augenzeugenberichte fanden auch Einzug in die Akten von Project Blue Book, der offiziellen UFO-Untersuchung der US Air Force. In einem der Fälle gelang es einem Zeugen, Navi-Offizier Delbert Newhouse, der gerade mit seiner Familie im Auto unterwegs war, mehrere leuchtende Objekte mit seiner Videokamera festzuhalten. Die Aufnahmen, die 1952 über Utah entstanden, wurden von Experten der US-Navi und der Air Force ausführlich untersucht und als authentisch eingestuft. Eine herkömmliche Erklärung für die Objekte konnte nicht gefunden werden.

 

Wendy Connors, die Hauptverantwortliche für die ursprüngliche Erstellung des Archivs, arbeite selbst für die US-Luftwaffe und entwickelte ein reges Interesse am UFO-Phänomen. Außerdem war sie Teil der Bemühungen, die ursprünglichen Mitarbeiter der ersten offiziellen UFO-Untersuchung der Luftwaffe ’Project Sign’ nach vielen Jahren wieder zusammenzuführen.

Mit dem Archiv ist es nun sowohl Experten als auch Laien, die sich für die Anfänge des modernen UFO-Phänoms interessieren möglich einen interessanten Blick in die Vergangenheit zu werfen, welcher zeigt, dass das Phänomen und die Zeugenberichte früher wesentlich ernsthafter diskutiert wurden als heute. Am Diskurs beteiligten sich neben Wissenschaftlern auch hochrangige Angehörige des Militärs, die sich in offenen Diskussion interessante Diskussionen mit Skeptikern lieferten.

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