EXOPOLITIK VORTRAG: Ungewöhnliche Phänomene in Todesnähe

Michael_Nahm_Terminale_GeistesklarheitAm 29. September 2018 hält der Parapsychologe Dr. Michael Nahm in Leipzig zwei Vorträge über "Terminale Geistesklarheit" sowie einen spektakulären Fall der frühen Spukforschung


1. Wenn Sterbende uns überraschen: Terminale Geistesklarheit und andere ungewöhnliche Phänomene in Todesnähe

Der menschliche Tod ist in weiten Teilen der Gesellschaft nach wie vor ein Tabu-Thema, über das kaum gesprochen wird. Dies ist bedauerlich, denn in Todesnähe geschehen oftmals ungewöhnliche Dinge, die dazu geeignet sind, ihm einen Teil seines Stachels zu nehmen.
Zu den erstaunlichsten Geschehnissen in Todesnähe zählt die unerwartete Rückkehr geistiger Klarheit bei Menschen, deren Bewusstsein davor durch Krankheiten stark beeinträchtigt gewesen ist. Zu den erstaunlichsten Beispielen zählen Menschen, deren Gehirn und Gedächtnis durch die Alzheimer’sche Erkrankung zerstört wurden, und die dennoch kurz vor dem Tod wieder zu sich kommen, sich an ihr Leben erinnern, Familienangehörige wieder erkennen und kurz darauf versterben.
In diesem Vortrag werden zahlreiche Beispiele dieser von mir Terminale Geistesklarheit genannten Erlebnisse vorgestellt und in den Zusammenhang mit weiteren ungewöhnlichen Erfahrungen in Todesnähe gesetzt, beispielsweise mit Todesnähe-Visionen und Nahtod-Erfahrungen. All diese Erfahrungen führen unweigerlich zu folgender Frage: Ist unser Bewusstsein wirklich nur ein Produkt von elektrochemischen Reaktionen der Gehirnmoleküle?

2. Ein Klassiker der frühen Spukforschung: Justinus Kerners Untersuchung der „Erscheinung aus dem Nachtgebiete der Natur“ von 1835/1836 in einem Gefängnis

Der massive Spuk rüttelte im Winter 1835/1836 alle auf: Die Insassen eines kleinen Gefängnisses in Weinsberg, die Familie des Gefängniswärters, eine beachtliche Zahl von Zeugen, die sich des Nachts in das gut gesicherte Gefängnis begaben, um sich ein eigenes Bild der Geschehnisse zu machen, und schließlich auch Personen, die von dem Spuk in ihren eigenen Behausungen außerhalb des Gefängnisses heimgesucht wurden. Die hauptsächlichen Phänomene bestanden in teilweise ohrenbetäubendem Lärm, klopfenden, schlurfenden und brausenden Geräuschen, unerklärlichen Lichtphänomenen sowie einem üblen Verwesungs-Gestank. Der Oberamtsarzt von Weinsberg, der auch als romantischer Dichter bekannte Justinus Kerner (1786–1862), wurde von dem dortigen Gerichtsvorsteher mit der Untersuchung des Falles beauftragt. Ein Betrug seitens der Gefängnisinsassen konnte nicht nachgewiesen werden. Kerner fasste seine Untersuchungsergebnisse 1836 in einer für die damalige Zeit wegweisenden Veröffentlichung zusammen, in der Aussagen von 50 Zeugen des Spuks schriftlich wiedergegeben sind.
In diesem Vortrag werden wichtige Passagen und Erkenntnisse aus Kerners Buch vorgestellt und in Bezug zu gegenwärtigen Ansätzen der Spukforschung gesetzt. Weiterhin wird die stark polemisch gefärbte Debatte um die Echtheit der berichteten Phänomene skizziert, die dieser Spukfall seinerzeit ausgelöst hat. Es zeigt sich, dass die hitzige Reaktion auf „Fremdkörper“, die im jeweils gültigen Weltbild keinen Platz haben, sich praktisch nicht von heutigen Reaktionen des Mainstreams auf vergleichbare Anomalien unterscheidet.

Über den Referenten:
Dr. Michael Nahm ist Biologe und Forstwissenschaftler, Lehrer für F.M. Alexander-Technik. Mitglied der Society for Psychical Research, der Wissenschaftlichen Gesellschaft zur Förderung der Parapsychologie und der Parapsychological Association. Außerdem ist er Mitarbeiter am Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) in Freiburg/Breisgau.

Zeit und Ort:

Samstag,  29. September 2018

Beginn: 17:30 Uhr (Einlass: 17 Uhr).
Ort: Seminarzentrum im Einklang, Oelssnerhof, Nikolaistr. 22, 04109 Leipzig
Eintritt: 10 € für Abonnenten von ExoMagazin.tv (nur bei Voranmeldung) sowie Schüler, Studenten, Rentner, Arbeitslose (nur bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises), 15 € an der Abendkasse

ACHTUNG: BEGRENZTE SITZPLÄTZE! Voranmeldung unbedingt erforderlich unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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