EXOPOLITIK X-Conference 2009 endet im National Press Club

CNN Kamera(Washington, D.C.) - Mit einer Pressekonferenz im National Press Club ist die diesjährige X-Conference erfolgreich zu Ende gegangen. Dabei rief Apollo-Astronaut Dr. Edgar Mitchell die US-Regierung auf, "das Wahrheitsembargo über die außerirdische Präsenz" zu beenden. Ex-Kampfjet-Pilot Dr. Milton Torres berichtete von dem UFO-Abschussbefehl, den er in den 50er Jahren erhielt und bis Oktober vergangenen Jahres geheim halten musste. Chirurg Dr. Roger Leir berichtete über ein Objekt mit merkwürdigen physikalisch-chemischen Eigenschaften, das aus dem Körper eines vorgeblichen Entführten herausoperiert wurde und offenbar ein "funktionales Gerät" darstellt.

Abschluss-Pressekonferenz zur X-Conference
National Press Club Washington, D.C., 20. April 2009

 ***Video folgt in Kürze***

Großes Medienecho

Es dauerte nicht lange, bis weitere englischsprachige und deutschsprachige Medien diese Nachricht aufgriffen. So berichtete sogar die ansonsten gegenüber UFO-Themen ablehnend eingestellte Washington Post relativ seriös und wertfrei über die X-Conference 2009 (Auszug):

Einige Menschen halten es für eine Tatsache, dass die Erde regelmäßig von Außerirdischen besucht wird. Was bedeutet dies für Washington, für Amerika, für den Planeten? Es bedeutet, nach den ungefähr 400 Leuten zu urteilen, die dieses Wochenende die fünfte X-Conference besuchten, dass sich Politik nicht mehr nur auf lokaler Ebene abspielt. Sie ist galaktisch. Sie ist universell. Das ist Exopolitik.

Im Bankett-Saal des Gaithersburg Hilton Hotels sieht man keine Alien-Kostüme. Dort sind Doktoren, Ex-Militärs, Aktivisten und interessierte Bürger. Sie sitzen in Vorträgen mit Titeln wie "Obama und Offenlegung". Sie durchstöbern stapelweise Bücher mit Titeln wie "Exopolitik: Wie spricht man mit einer Lichtkugel?". Sie sprechen über 'schwarze Budgets' und 'Quanten-Kosmologie'.

Die Leute aus der Exopolitik-Bewegung fordern eine totale Offenlegung aller amerikanischer Regierungsdokumente über unidentifizierte Flugobjekte und Außerirdische. Nur dann, so behaupten sie, kann die Menschheit mit den sozio-politischen Verwicklungen im Universum umgehen: die Rolle von Gesetzen im Weltall, das Teilen von Technologien zwischen den Zivilisationen und die Physik von direkter Interaktion mit Außerirdischen.

Vergessen sie 'Öko'. Die dringlichste Vorsilbe, nach der X-Conference, ist 'Exo'. Wir müssen uns zu einer Exokultur entwickeln. Wir brauchen ein Exobewusstsein um unseren Geist für interstellare Beziehungen und interdimensionale Erfahrungen zu bilden.
Quelle: Washington Post

CNN hatte die Abschluss-Pressekonferenz live im Internet übertragen und auch Artikel veröffentlicht. Sowohl bei den Fernsehberichten als auch den Artikeln kommt CNN ganz ohne Sarkasmus aus. Die Aussagen von Apollo-Astronaut Mitchell stehen im Vordergrund, auch die Hintergründe der Geheimhaltung werden beleuchtet:

"Die Versuche, (UFOs) zu vertuschen, das Thema zu verschleiern und Desinformation zu betreiben, sind sehr gut dokumentiert. Die Untersuchungen von ausgezeichneten Forschern, wie Robert Wood und seinem Sohn Ryan, die sich mit den frühen Dokumenten beschäftigt haben, zeigen alle in dieselbe Richtung: Wir sind nicht allein, und wir werden besucht." - Dr. Edgar Mitchell live auf CNN

 
CNN: Edgar Mitchell on UFO disclosure


Der CNN-Artikel stellt zudem das Anliegen der X-Conference vor:

Stephen Bassett, Leiter der Paradigm Research Group (PRG) und Gastgeber der X-Conference, sagte, dass die Wahrheit über außerirdisches Leben geheim gehalten wird, weil es politisch brisant sei.

"Es gibt eine dritte Schiene [in der amerikanischen Politik], und das ist die UFO-Frage. Sie ist so brisant, dass es Themen wie Soziale Sicherheit in den Schattten stellt", sagte Bassett.
Quelle: CNN


Der ob seiner journalistischen Standards umstrittene Fernsehsender FOX NEWS berichtete über Edgar Mitchells Statement immerhin in einer 50sekündigen Kurzmeldung. Zitiert wurde Mitchells Aufruf an die Regierung, das UFO-Wahrheitsembargo zu beenden. Begleitet wurde dies durch Texteinblendungen, die im Hintergrund unter Edgar Mitchells Foto gezeigt wurden: "Nicht von dieser Welt" und "Ich will glauben". Über das Treffen im Pentagon verlor der FOX NEWS Nachrichtensprecher hingegen kein Wort.

 
Apollo Astronaut Edgar Mitchell Mentioned on FOX April 2009 After X-Conference 2009

 

Berichterstattung in deutschsprachigen Medien

Deutschsprachige Leitmedien übernahmen größtenteils eine Meldung der Deutschen Presseagentur, die – im Gegensatz zu früherer dpa-Berichterstattung – die wichtigsten Fakten schnörkellos wiedergab (u.a. SPIEGEL ONLINE, STERN, WELT, N24, N-TVDer Standard). Sogar der Admiral im Pentagon, den Mitchell gemeinsam mit Steven Greer gebrieft hatte, findet Erwähnung:

„Demnach schaffte es der einstige Astronaut nach eigenen Angaben vor zehn Jahren, im Pentagon Gehör zu finden. Dort habe er mit einem namentlich nicht genannten Admiral gesprochen, und der Vorgang von Roswell sei "bestätigt" worden. Wenig später habe der Admiral versucht, weitere Einzelheiten herauszufinden und sei dabei von anderer Stelle gestoppt worden. Nun, so klagte Mitchell, leugne er die ganze Sache.“
Quelle: SPIEGEL ONLINE

Kein Lächerlichkeitsfaktor mehr

Insgesamt scheint die Berichterstattung über UFOs und Außerirdische seit letztem Jahr deutlich an Seriosität gewonnen zu haben. Dies hängt möglicherweise mit der gesteigerten Medien-Präsenz von Dr. Mitchell als Vertreter der Exopolitik zusammen. Auch die stückweise Freigabe britischer Regierungsakten, die noch bis zum Jahr 2012 andauern wird, könnte Auslöser dafür sein.

Robert Fleischer, Koordinator von Exopolitik Deutschland, verspricht sich von dem zunehmenden Medieninteresse eine gesteigerte Akzeptanz des UFO-Phänomens in der breiten Öffentlichkeit. „Zwar haben die meisten Menschen eine feste Meinung zum Thema – doch diese basiert oftmals auf der lückenhaften Medienberichterstattung der letzten Jahre. Wenn die eigentlich wichtigen Fakten – Regierungsdokumente, Zeugenaussagen von Militärs und physikalische Spuren – ihren Weg in die Massenmedien finden, dann gehe ich davon aus, dass die Menschen neugieriger werden, selbst zum Thema recherchieren und sich auf dieser Grundlage eine eigene, informierte Meinung bilden.“

Weitere Links

X-Conference 2009 - Live-Berichterstattung (mit einzelnen Interviews)
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