Zeitgeschehen Geheimdokumente England gibt weitere UFO-Akten frei
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Das britische Verteidigungsministerium hat am 20. Oktober wie angekündigt weitere ehemals geheime UFO-Akten für die Öffentlichkeit freigegeben. Es handelt sich dabei um 19 UFO-Akten aus den Jahren 1986 bis 1992, darunter Unterlagen zu einer Beinahe-Kollision eines Alitalia-Passagierjets mit einem raketenförmigen UFO im April 1991 über der englischen Grafschaft Kent, die auch durch Radaraufnahmen bestätigt wurde. Auch über Deutschland wurde das Militär in Sachen UFOs aktiv. Doch die Akten sind nur die Spitze des Eisbergs.

Aus den Unterlagen des MoD geht hervor, dass für den Vorfall keine Erklärung gefunden werden und eine britische oder US-amerikanische Rakete, sowie eine Raumfahrtrakete oder ein Wetterballon ausgeschlossen werden konnte.

Eine weitere Akten beschreibt den Fall zweier US Air Force Piloten, die 1957 über East Anglia den Befehl erhielten, ein unidentifiziertes Flugobjekt abzuschießen. Gegenüber der englischen Tageszeitung "The Times" erklärte einer der Piloten, der heute 77-jährige Milton Torres, dass er kurze Zeit nach dem Ereignis Besuch von einem Agenten des hochrangigsten Geheimnachrichtendienstes der USA, der "National Security Agency" (NSA), der ihn davor gewarnt habe, je davon zu erzählen. Erst 1988 machte er dennoch einen offiziellen Bericht an das MoD.

Zudem gibt es Unterlagen über eine Verfolgungsjagd zwischen einem UFO und zwei Tornado-Kampfflugzeugen der Royal Air Force über Deutschland und Berichte über angebliche Entführungen durch Außerirdische.

Die Akten beinhalten aber auch zahlreiche Fälle, in welchen das Militär einfache Erklärungen für vermeintliche UFO-Sichtungen geben kann, wenn die Zeugen etwa Armeehelikopter oder Disco-Laser beobachtet hatten. 

Hier können Sie die freigegebenen Akten herunterladen.

Dr. David Clarke über bemerkenswerte Fundstücke in den Akten

      

 

Kommentar und Hintergrund:

Circa 90 Prozent aller gemeldeten UFO-Sichtungen haben tatsächlich eine konventionelle Erklärung: Meist handelt es sich um Wetterballons, Heißluftlaternen, Bolide. Doch es verbleiben 10 Prozent, für die selbst nach eingehender wissenschaftlicher Untersuchung keine irdische Erklärung gefunden werden kann. Über den Stand der wissenschaftlichen UFO-Forschung können Sie sich hier informieren.

Die Akten des britischen Nationalarchivs beinhalten sowohl UFO-Sichtungen mit natürlicher Ursache als auch ungeklärte Fälle. Die Frage, ob wir von außeridischen Wesen besucht werden, entscheidet sich nicht nur an diesen Unterlagen. Weltweit treten immer mehr Militärs an die Öffentlichkeit, um über ihre Erkenntnisse aus erster Hand zu berichten. Es sind schließlich die Militärs, die dank ihrer Radareinrichtungen die beste Möglichkeit haben, UFO-Begegnungen zu registrieren.

Im vergangenen November fand eine Pressekonferenz mit Militärs verschiedener Länder in Washington statt, moderiert vom ehemaligen Gouverneur Arizonas, Fife Symington. Unter den Zeugen befanden sich u.a. der ehemalige Stabsschef der belgischen Luftwaffe, General de Brouwer, sowie Vertreter der französischen staatlichen Untersuchungsbehörde für UFOs.

Im Mai 2001 fand die Pressekonferenz des Disclosure Project statt, bei der 20 Militärs vor allem über die Vertuschung der staatlichen Stellen berichteten. Ein hochrangiger Mitarbeiter der US-Luftaufsichtsbehörde FAA berichtete, wie die CIA versuchte, ihn wegen eines UFO-Vorfalls zur Geheimhaltung zu verpflichten. Ein weiterer Zeuge sagt aus, dass er zu einem geheimen Sondereinsatzkommando für die Bergung abgestürzter UFOs gehörte.

UFOs interessieren sich offenbar für irdische Militäreinrichtungen. Im Dezember 1980 landete ein UFO neben der US-Militärbasis Bentwaters im Rendlesham Forest, England. Die alarmierten Sicherheits-Sergeants führten eine komplette VOr-Ort-Untersuchung durch. Sie liefen um das gelandete UFO herum und berührten es, fertigten Zeichnungen an und hielten das Erlebte auf einem Tonbandrekorder fest. Auch sind Fälle bekannt, bei denen UFOs interkontinentale Atomraketen deaktiviert haben. Über die wichtigsten Ereignisse berichtet der Filmemacher James Fox im Interview mit uns, auch sind zahlreiche Augenzeugen zu sehen.

Auch haben sich Astronautenmit eigenen Erlebnissen zu Wort gemeldet. NASA-Astronaut Gordon Cooper beobachtete die Landung eines UFO neben dem Testgelände, auf dem er gerade Flugübungen durchführen ließ. Der Vorfall wurde gefilmt, doch das Filmmaterial wurde konfisziert. Der Apollo-Astronaut und 6. Mensch auf dem Mond, Dr. Edgar Mitchell, wurde von Freunden aus Geheimdienstkreisen darauf aufmerksam gemacht, dass im Jahr 1947 tatsächlich ein UFO in Roswell, New Mexico abstürzte. Mitchell stammt aus Roswell und hatte bereits in früher Kindheit davon gehört.

Der ehemalige kanadische Verteidigungsminister Paul Hellyer zählt zu den wichtigsten Vertretern von Exopolitik. Er erfuhr erst nach seiner Pensionierung durch einen US-General von dem Roswell-Vorfall. Dieser bestätigte ihm: Ja, der Absturz hat stattgefunden, und Vieles weitere mehr.

Warum wissen wir nichts davon aus den Medien?

Bereits in den 50er Jahren machten sich die NASA und Geheimdienste darüber Gedanken, wie mit der Entdeckung außerirdischer Besucher zu verfahren sei. Es wurde die Entscheidung getroffen, das UFO-Phänomen über die Medien lächerlich zu machen - eine grandios erfolgreiche Vertuschungsaktion begann, die seit 60 Jahren anhält.

In einem freigegebenen Geheimdokument der CIA beglückwünscht sich der Geheimdienst dafür, dass er "Beziehungen zu Reportern von jeder großen Nachrichtenagentur, Tages- und Wochenzeitung sowie jedem Fernsehnetzwerk des Landes" unterhalte - das Wort "jeder" ist im Original unterstrichen. Dies habe dabei geholfen, einige "Geheimdienstpannen" zu "Erfolgs-Storys" zu machen. "In vielen Fällen", so heißt es in dem Geheim-Memo weiter, "konnten wir Reporter davon überzeugen, Berichte zu verzögern, zu ändern, zurückzuhalten oder sogar ganz fallen zu lassen, welche nationale Sicherheitsinteressen oder Quellen und Methoden gefährdet hätten." Das Dokument ist im Original und auf Deutsch auf unseren Seiten verfügbar.

Dies soll nicht heißen, dass jeder Journalist beim Geheimdienst ist. Doch jeder Redakteur sollte sich fragen, inwieweit ihm durch den ungeheuren Zeitdruck im Tagesgeschäft und der daraus resultierenden Abhängigkeit von Nachrichtenagenturen wichtige Informationen entgehen.

Warum sollte das UFO-Phänomen vertuscht werden?

Die beiden Politikwissenschaftler Alexander Wendt, Professor für Internationale Sicherheit an der Ohio State University sowie Professor Raymond Duvall, der einen Lehrstuhl für Politikwissenschaften an der Universität von Minnesota innehat, haben sich mit genau dieser Frage beschäftigt.

In einem kürzlich erschienen Fachaufsatz kommen die Professoren zu dem Schluss, dass die Staaten bezüglich UFOs eine "Erkenntnistheorie der Ignoranz" verfolgen, da UFOs eine Bedrohung für die Souveränität von Staaten darstellen. Auf gut Deutsch heißt das: Bislang haben die Menschen die Macht unter sich aufgeteilt. Würde man einräumen, dass es intelligentere, weiter entwickelte Spezies gäbe, müsste man den Machtanspruch von Regierungen hinterfragen.

Sind Außerirdische eine Bedrohung?

Wenngleich sich die Besucher für irdische Miltäreinrichtungen zu interessieren scheinen, gibt es historisch gesehen keinerlei Hinweis darauf, dass sie der Menschheit feindlich gegenüber stehen. Selbst bei den zahlreichen Versuchen der irdischen Militärs, UFOs abzufangen, die in geschützten Luftraum eingedrungen sind, gingen keine Aggressionen von den UFOs aus. Die Besucher fanden andere Wege: Entweder sie flogen einfach davon oder sie deaktivierten die Waffen an Bord der Abfangjäger.

Unzählige Artefakte, Reliefs, Malereien und Ähnliches deuten darauf hin, dass die Menschheit seit jeher von Außen besucht worden ist. Hätten die Besucher uns vernichten wollen, wäre dies schon längst geschehen. Es ist außerdem anzunehmen, dass eine technisch überlegene Spezies auch ethisch weiter entwickelt ist. Insofern könnten wir von den Besuchern sogar noch etwas lernen.

Welche Bedeutung haben Außerirdische für das Leben auf der Erde?

Zunächst einmal werden wir erkennen müssen, dass wir nicht die Krone der Schöpfung sind, sondern lediglich eine von vielen Evolutionsstufen. Vieles deutet darauf hin, dass das allgemeine Bekanntwerden außerirdischer Besucher unmittelbar bevor steht. Diese Tatsache wird das Leben auf unserem Planeten für immer verändern. Sie wird Auswirkungen auf alle Bereiche des menschlichen Lebens haben - gesellschaftlich, politisch, religiös, aber auch wirtschaftlich. Statt weiterhin eine Debatte darüber zu führen, ob es sie vielleicht doch (nicht) gibt, sollten wir endlich anfangen, uns ernsthaft mit den Konsequenzen dieses Ereignisses auseinanderzusetzen.

Wir finden, dass es dafür an der Zeit ist. Lange genug hat die Menschheit sich gegenseitig bekämpft. Nun ist es an der Zeit zu erkennen, dass wir zusammen gehören und gemeinsam einen bestimmten Platz im Universum einnehmen. Der nächste Sprung in der Evolution der Menschheit steht bevor; er geht einher mit dem Zusammenbruch alter Systeme, den wir gegenwärtig sehen. Kurz: Es ist eine äußerst spannende Zeit, in der wir leben.

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