Zeitgeschehen Panorama Interview mit James Fox über OUT OF THE BLUE II
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Die Dokumentation Out of the Blue aus dem Jahr 2003 zählt noch heute zu den umfassendsten Filmen über die Realität der außerirdischen Präsenz auf der Erde. Doch der Enthüllungsprozess ist in der Zwischenzeit weiter vorangeschritten. Darum hat Produzent James Fox weiter recherchiert und zusätzliche Zeugenaussagen gesammelt - darunter auch der ehemalige Gouverneur Arizonas, Fife Symington.

Die italienische Exo-Aktivistin und investigative Journalistin Paola Harris hat James Fox zum 60. Jahrestags von Roswell interviewt.

Interview mit James Fox
Roswell, New Mexico (USA)
5.7.2007


Von Paola Harris

Übersetzung: Robert Fleischer

Paola: Macht es Sie stolz, dass Ihr Meisterwerk OUT OF THE BLUE nun gemeinsam mit dem Area 51-Magazin an allen italienischen Zeitungsständen verkauft wird? Immerhin ist es die erste DVD, die wir bislang in Italien vertrieben haben.

Fox: Ich bin erleichtert, dass wir die neue Version der DVD nun endlich fertig gestellt haben, denn sie hätte uns beinahe den Garaus gemacht. Die Beziehung zu meinem Produzenten und Koproduzenten sowie zum Herausgeber wäre beinahe zu Bruch gegangen. Wir haben neue Musik komponieren lassen, alle Animationen und Grafiken neu erstellt. Der Film ist nun im Breitbildformat. Wir mussten uns dafür sehr viel Geld borgen. Die neue Version ist völlig anders. Und der Film scheint gut anzukommen.

Paola: Warum haben Sie den Film noch einmal neu gemacht?

Fox: Ich war schon immer enttäuscht gewesen, dass Gouverneur Fife Symington die Phoenix Lights auf der Pressekonferenz 1997 mit einem Alien-Kostüm lächerlich gemacht hat. Dieser Sache wollte ich auf den Grund gehen. Ich dachte, dass er möglicherweise einen Anruf erhalten hatte und die ganze Sache abwürgen sollte. Neun Jahre, nachdem dies geschah, erhielt ich einen Brief vom Universal MSBC Sci Fi Channel, dem wir unseren Film verkauft hatten. Darin stand, dass die Ausstrahlungsoption nicht verlängert werden würde, das hatte ich schon erwartet. Da der Film also jetzt wieder uns gehörte, ergab sich eine gute Gelegenheit, ihn mit einigen zusätzlichen Interviews aufzupeppen und neu zu veröffentlichen. Er war nie wirklich gut vertrieben worden, und aus dem Vertrieb des Filmes hatten wir keinen Pfennig erhalten. Wir waren an einen sehr schlechten Vertriebspartner geraten.

Paola: Das passiert den meisten Menschen am Anfang. Aber man lernt ja dazu.

Fox: Wir hatten keinerlei Kopien mehr übrig, doch der Film wurden bei eBay für teilweise 239 US-Dollar verkauft, und bei Amazon. Darum wollten wir uns beeilen und das Ganze in sechs Monaten über die Bühne bringen. Schließlich gab es definitiv einen Markt dafür. Nun haben wir es geschafft, den Film im 16:9-Format in HD-Qualität herauszubringen.

Paola: Wie viel Inhalt ist denn dazugekommen? es scheint, dass Ihnen das Interview mit Gouverneur Symington ganz besonders wichtig ist.

Fox: Ich hatte schon immer ein Interview mit ihm machen wollen, wusste aber, dass das nicht so einfach ist.

Paola: Haben Sie ihn bei ihrem Interview gefragt, warum er diese Show abgezogen hat?

Fox: Allerdings.

Paola: Was hat er geantwortet?

Fox: Er sagte, dass er es tat, weil er der steigenden allgemeinen Hysterie entgegen wirken wollte. So brachte er eben etwas Lockerheit in die Sache, sagte er.

Paola: Doch was er tat, war lächerlich und respektlos gegenüber jenen, die es sahen.

Fox: Als ich die Bestätigung für das Interview erhielt, rief ich Stacy Rhoads an, die Politikerin war und das Ereignis selbst miterlebt hat. Ich fragte sie, ob sie Gouverneur Symington etwas Bestimmtes fragen wolle, und sie antwortete: "Auf jeden Fall!". Ich nahm also mit meinem Aufnahmegerät ein Statement von ihr auf, und als die Kameras dann liefen, sagte ich zu ihm: „Ich habe da etwas, was ich Ihnen zeigen möchte.“ Ich drückte auf den Play-Knopf. Da begann er sich etwas zu winden - das Ganze ist im Film gut zu sehen. Dann wurde er plötzlich offener. Er erzählte uns nicht nur, dass er tatsächlich eine Untersuchung hatte einleiten wollen, sondern auch, dass man ihn persönlich davon abgehalten hatte. Er hat auch die Phoenix Lights gesehen, und er ist Captain bei der Luftwaffe und Pilot.

Paola: Und diese Aussage von Symington wurde dann in der Presse verbreitet, richtig?

Fox: Ja, ich habe den Stein ins Rollen gebracht.

Paola: Das ist wunderbar. Zurück zum Film: Sie sagten ja bereits, dass das Format sich geändert hat. Was ist neu hinzugekommen?

Fox: Der Film ist jetzt im Breitbildformat. Jede einzelne Grafik wurde komplett überarbeitet, es gab 250 davon. Neue Animationen wurden hinzugefügt. In dem ersten Film konnte ich Oberst Hault, Pennington, Burroughs und Gordon Williams vom Bentwaters Fall in England nicht interviewen, doch im neuen Film schon. Dies ist das erste Mal, dass alle drei Zeugen der ersten Nacht zusammen aussagen. Sie hatten die originalen Notizbücher bei sich, welche ich fotografierte. In einem Konferenzanruf mit meinem Grafiker bearbeiteten wir die Animation dann genau so, wie Pennington das Objekt beschrieb: Etwas runder, etwas größer und so weiter.

Paola: Mithilfe moderner Technologie und forensischer Zeichnungen waren Sie also in der Lage, das Ereignis korrekt abzubilden. Wenn man über solche Mittel verfügt, braucht man kein Foto mehr, oder?

Fox: Er sagte, dass diese Zeichnungen besser seien als alles, was er bislang gesehen hätte.

Paola: Haben Sie außer dem Bentwaters-Fall noch weitere UFO-Ereignisse hinzugenommen?

Fox: Wir werden die Sichtung am Flughafen von O'Hare am Ende mit einfügen. Auch behandeln wir Frankreich, wo gerade die UFO-Akten offiziell freigegeben wurden. Und der frühere Stabschef im Weißen Haus, John Podesta, ruft im Film zu einer Freigabe der Akten auf.

Paola: Haben Sie wieder mit Peter Coyote zusammengearbeitet?

Fox: Ja, er hat auch dieses Mal mit daran gearbeitet. Er ist ein Freund von Steven Spielberg und hat ihm eine Kopie geschickt. Wir hoffen, dass wir ein Interview mit ihm bekommen, denn er hat sehr großes Interesse an dieser Sache. Für seinen Film Unheimliche Begegnung der dritten Art hatte er ja auch Dr. J. Allen Hynek als Berater konsultiert.

Paola: Ich war mit Allen Hyneck befreundet und arbeitete sechs Jahre lang mit ihm zusammen. Es gibt ein Zitat von Spielberg, in dem er sagt, dass er an die Existenz von Außerirdischen glaube. Allan Hyneck arbeitete mit Jacques Vallée zusammen. Haben Sie auch Jacques Vallée kontaktiert?

Fox: Ja, er hat sein Büro auf der Market Street in San Francisco. Er hat gesagt, dass er ausgestiegen ist.

Paola: Sicher. Ich glaube nicht, dass er ausgestiegen ist, und nur, wenn man kein formelles Interesse an seiner Forschung bekundet, bekommt man die echten Informationen. Er weiß eine ganze Menge! Um die Wahrheit herauszufinden muss man einen Deal mit ihm abschließen, dass man nicht damit an die Öffentlichkeit geht. Glauben Sie, dass wir das Ende der Geheimhaltung noch erleben werden?

Fox: Ich denke, dass wir diesem Ziel immer näher kommen. Meine Verbindung zu Fife Symington ist recht gut. Er hat exzellente Verbindungen, und er ist mit Clinton befreundet. Er rettete Clinton einst vor dem Ertrinken, als dieser sein Abitur machte. Er kennt auch Busch Senior und Junior. Er sagte, er würde mir helfen, Kontakt zu diesen Leuten aufzunehmen. Ich nehme also an, dass sich Out of the Blue immer weiter entwickeln wird. Wir werden es immer wieder an den aktuellen Stand anpassen und weiter perfektionieren, immer mehr Zeugen mit aufnehmen. Ich bin mit Bill Clinton befreundet und er wird an die Öffentlichkeit treten und über die von ihm eingeleitete Untersuchung sprechen. Der Zeitpunkt dafür ist aber noch nicht gekommen.

Paola: Glauben Sie, dass die Enthüllung durch die Regierungen geschehen muss, vor allem durch die US-amerikanische?

Fox: Offensichtlich, denn im Moment findet die Enthüllung nur durch Dritte statt. Die Vereinigten Staaten sollten immer eine Vorbildfunktion haben, und darum bin ich auch so wütend, dass wir zum Beispiel in Sachen wie Kohleverbrauch und Umweltschutz ganz und gar nicht an der Spitze stehen.

Paola: Wie wird Ihr Film vertrieben?

Fox: Im Moment haben wir keine weiteren Vertriebspartner. Wir vertreiben den Film ganz allein auf unserer Webseite www.outofthebluethemovie.com. Wir liefern weltweit, zum Preis von U$24,95 für den Film auf zwei DVDs. Darauf befinden sich vier Stunden Film, darunter auch neue Berichte von CNN, Fox News und „Fifty Years of Denial“.

****** Nach der Larry King Live Show und den zahlreichen Einblendungen von Filmszenen aus Out of the Blue sowie den Aussagen von Jesse Marcel, Jr., Stanton Friedman, Fife Symington und James Fox scheint ein ernsthaftes Interesse der Massenmedien an diesem wichtigen Thema größer denn je.

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