Zukunftswissenschaften Bewusstsein Der Mayakalender - Transformation des Bewusstseins
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Pyramide des Kukulcán, Bild: Bjørn Christian TørrissenDie meisten Menschen denken bei dem Begriff ‚Mayakalender’ wohl an den Untergang der Welt. Es gibt unzählige Webseiten und Blogs, die sich mit den Weltuntergangsszenarien beschäftigen, die angeblich von den Maya prophezeit wurden. Nach dem schwedischen Wissenschaftler Dr. Carl Johann Calleman müssen wir jedoch keine Angst vor dem berühmten Jahr 2012 haben. Im Gegenteil!

 


 

„Die Zeit-Wissenschaft der Maya beschreibt Energie-Veränderungen in der kosmischen Geschichte und ist unser wertvollstes Instrument zur schematischen Darstellung der Zukunft.“

 

Von Dr. Carl Johann Calleman

 

Die Kultur der Maya

Die Kultur der Maya hat im Laufe der Geschichte viele Veränderungen erfahren. Sie war im weiteren Sinne ein Teil der mesoamerikanischen Zivilisation, die sich von Mittelamerika bis in die heutigen südlichen Vereinigten Staaten erstreckte. Diese Zivilisation basierte auf der Kultivierung von Mais und einem gemeinsamen heiligen 260-Tage-Kalender, dem Tzolkin. Etwa zur Zeit Christi entstand die Hochkultur der Maya.

Vor allem nach dem Beginn der so genannten klassischen Periode um 250 n.Chr. erstrahlten die Städte der Maya in vollem Glanz. In dieser Zeit entstand ein Herrschaftssystem von Schamanenkönigen in einer literarischen Kultur mit einem fortgeschrittenen Kalendersystem. Während die meisten Touristen diese Städte nur noch als Ruinen betrachten, spielen sie für die zeitgenössischen Nachfahren der Maya immer noch eine Rolle als Kultstätten.

 

Der Mayakalender

Der Einfachheit halber wird das Kalendersystem der Maya als 'Mayakalender' bezeichnet. Dieser Begriff bezieht sich dann auf ein System von miteinander verbundenen kalendarischen Zyklen der Maya. Es wäre aber falsch zu sagen, dass die Maya viele verschiedene Kalender hatten. Alles im Kosmos ist ähnlich, und das gleiche gilt für die kalendarischen Zyklen, welche die Maya nutzten um die Entwicklung und den Wechsel von Energien zu beschreiben.

 

Kurzanleitung zum Mayakalender

 

Die verschiedenen kalendarischen Zyklen der Maya sind wie die Zahnräder einer Maschine miteinander verbunden. Im Prinzip unterscheidet sich dies nicht all zu sehr von der gregorianischen Zählweise der Zeit, wo sich nicht nur das Datum jeden Tag im Monat ändert, sondern auch der Wochentag. In der gleichen Weise, wie die Tageszeichen im heiligen Tzolkin wechseln, ändert sich auch die Zahl und der Platz in den längeren Zählungen in den größeren Zyklen. Ein bestimmter Tag wird daher mit bestimmten Symbolen definiert, die sich auf bestimmte Kalender und Zählungen beziehen.

Die meisten heutigen Kalender anderer Kulturen und Religionen basieren auf astronomischen Zyklen, wie z.B. dem Sonnenjahr oder den Mondzyklen. Im Gegensatz dazu reflektieren die verschiedenen Symbole des Mayakalenders die kosmische Evolution unseres Bewusstseins. Daraus leitet sich die immense Bedeutung des Mayakalenders für unsere heutige Zeit ab, da wir scheinbar die Apokalypse erleben und verstehen wollen, was um uns herum geschieht.

Das bedeutet aber nicht, dass die Maya physikalische Zyklen missachteten. So folgten sie z.B. dem so genannten Haab-Kalender. Dieser war mit seinem 365-Tage-Zyklus z.B. nützlich für landwirtschaftliche Zwecke, da er sich an dem Sonnenjahr orientierte. Die alten Maya waren auch hervorragende Astronomen und so versuchten sie auch die planetaren Zyklen von Venus, Merkur oder Jupiter in ihrem heiligen Tzolkin zu berücksichtigen. Die Maya interessierten sich also auch dafür, wie andere astronomische Zyklen mit dem heiligen Kalender zusammen hingen, jedoch bezog sich dieser selbst nicht auf solche Zyklen. Sie betrachteten den Tzolkin als den grundlegendsten Rhythmus des Kosmos, welcher ihnen von den Göttern gegeben wurde.

Für die meisten modernen Menschen mag diese Betrachtung der Zeit ungewöhnlich sein. Heute sind wir so auf das Materialistische fixiert, so z.B. auch auf die astronomischen Zyklen unseres Kalenders, dass uns eine qualitative und spirituelle Beobachtung der Zeit völlig fremd ist.

Tempel in Tikal, Bild: RialfverDer Mayakalender ist mit neun Schöpfungszyklen verbunden, welche durch die neun Bewusstseinsebenen oder Unterwelten repräsentiert werden. Die Pyramiden der Maya stehen symbolisch für den neunstufigen Aufstieg des Bewusstseins. Diese pyramidenförmige Struktur unserer Bewusstseinsentwicklung erklärt z.B. den gemeinsamen Ursprung der Weltreligionen oder das moderne Phänomen der schneller vergehenden Zeit.

 

 

Tatsächlich hat sich die Zeit beim Übergang von der materialistischen planetaren Unterwelt, die uns immer noch beeinflusst, zu einer höheren Frequenz des Bewusstseins in der galaktischen Unterwelt, beschleunigt. Dies dient auch als Vorbereitung zur letzten universellen Unterwelt.

Der Mayakalender ist also ein spirituelles Mittel für ein besseres Verständnis der Evolution des Bewusstseins. Es zeigt konkrete Schritte auf, wie wir uns dieser kosmischen Entwicklung in Richtung Erleuchtung ausrichten können.

 

Das Ende des Maya-Kalenders

Viele Menschen haben schon von dem so genannten Enddatum des Mayakalenders gehört. Einige meinen sogar, dass der Maya-Kalender einzig deshalb erschaffen wurde, um auf dieses Datum hinzuweisen. Doch wann hat der Mayakalender eigentlich begonnen? Tatsächlich verraten uns die alten Maya-Inschriften den Anfang des Kalenders. Das exakte Anfangsdatum war im Sommer des Jahres, als die Sonne im Zenit über Izapa stand: am 11. August 3114 v.Chr.  Antike Maya-Inschriften sprechen auch über die Erschaffung des Weltenbaums durch den Ersten Vater in dieser Zeit. Ein wichtiges Ereignis in der Schöpfung, als das Licht zum ersten Mal erschien. Die verschiedenen Dynastien in den verschiedenen Maya-Städten versuchten dann eine Beziehung zu diesem wegweisenden Ereignis durch den Ersten Vater herzustellen. Auf dieser Grundlage sollte ihre Macht legitimiert werden.

Die Tatsache, dass die 'Lange Zählung' auf den Tag gründete, an dem die Sonne im Zenit über Izapa stand, führte aber zu einem großen Missverständnis unter den modernen Menschen, nämlich dass der Kalender am 21. Dezember 2012 enden würde. Offensichtlich hat aber dieser besondere Tag keine Relevanz für den Rest der Welt. Eine starke traditionelle Verbundenheit lässt aber einige noch daran halten. Tatsächlich wird der Schöpfungszyklus, der an dem Tag begann, als der Erste Vater den Weltenbaum erschuf, am 28. Oktober 2011 enden. Dieser Tag ist auch 13 Ahau im heiligen Maya-Kalender; ein Tag mit einer Energie von großer Prophetischer Bedeutung.

Tortuguero Monument 6Nach neuester wissenschaftlicher Lesart soll am Ende der ‚Langen Zählung’ die Gottheit Bolon Yokte Ku im vollen Ornat erscheinen bzw. inthronisiert werden. Dies ist insofern interessant, als dass dieses übernatürliche Wesen die kosmische Kraft (Energie) symbolisiert. Bolon Yokte Ku ist gleichzeitig ein Ganzes und seine neun Teile. Am Ende des Mayakalenders erscheinen also die neun kosmischen Energien (Unterwelten) in ihrer vollen Pracht.

 

 

 

 

 

 

Wie benutzten die Maya den Kalender?

Neben seiner Rolle als Verbindungsglied zu ihren Vorfahren, verwendeten die Maya den Kalender zur Bestimmung von Feiern von bedeutsamen Energieverschiebungen. Zu diesen Zeiten machten die Schamanen-Könige Prophezeiungen über die kommende Zeit in der neuen Energiewelle.
Bis in unsere Zeit findet der Tzolkin Anwendung bei den Maya. Dabei hat der Heilige Kalender verschiedene Aufgaben:


1. Die Verfolgung der Tagesenergien.
2. Die Berechnung von Geburtsenergien.
3. Die Festlegung von Zeremonien und Feiern
4. Die Bestimmung von Tagen, an denen Heilungsprozesse besonders gut forciert werden können
5. Für Prophezeiungen
6. Die Weissagung von Einzelschicksalen

 

Die neun kosmischen Unterwelten

Nach altem Maya-Glauben ist unser Kosmos auf neun Unterwelten aufgebaut. Diese grundlegenden Idee kommt in den großen Pyramiden zum Ausdruck: die Pyramide der gefiederten Schlange in Chichen-Itza, die Pyramide des Jaguars in Tikal und in dem Tempel der Inschriften in Palenque.

"Wo sind denn diese neun Unterwelten", könnte der moderne Mensch fragen. Dadurch, dass wir diesen Aspekt der Realität kaum mehr wahrnehmen, wurden die alten Mythen verschiedener Kulturen zum größten Teil als bloße Fantasie abgetan. Wenn wir versuchen die neun Unterwelten als Mythos abzutun, wird es jedoch schwierig zu erklären, warum die Neun als heilige Zahl bei so vielen Kulturen von grundlegender Bedeutung war und ist. Kulturen, die sicherlich nicht in Kontakt zueinander stehen konnten. So gibt es im Fernen Osten üblicherweise neunstöckige Pagoden. Im Judentum gibt es die neun Türen zum heiligsten Teil des Tempels und es gibt die neun Arme des Chanukka-Leuchters. Unter den Muslimen ist der neunte Monat des Jahres der heilige Monat Ramadan und in der Mythologie der Wikinger wurde der Kosmos durch das Zusammenspiel von neun Welten beschrieben. So drückten die Menschen aus verschiedenen Teilen der Erde die symbolische Heiligkeit der Zahl neun aus. Vielleicht liegt dem eine Art universelle Wahrheit zugrunde. Ein so tiefer Grund, dass unterschiedliche Kulturen, unabhängig voneinander die Zahl neun als heilig ansahen.

Als die christlichen Missionare von den neun Unterwelten der Maya hörten, interpretierten sie diese als Höllen, aber dies schien völlig falsch zu sein. Wenn es sich um Höllen handeln würde, oder um Orte, die sich unterhalb der Erdoberfläche befänden, wie manche daraus folgerten, warum kletterten dann die Maya-Könige auf die Spitze dieser vermeintlichen Höllen und führten ihre heiligen Rituale auf den Pyramiden aus? Die Maya-Pyramiden wurden als Weltenberge gesehen, Symbole des Kosmos, und nicht als hierarchische Strukturen der Hölle. Und da wir selbst in diesem Kosmos leben, scheint es vernünftiger anzunehmen, dass sich die Unterwelten in unserer physischen Welt 'unter uns' befinden.

Warum aber dann neun Unterwelten? Warum nicht nur eine Unterwelt? Zur Beantwortung dieser Frage müssen wir auf die längeren Zyklen schauen, welche die Maya beschreiben, und sehen, wie diese mit den wichtigsten Ereignissen und Datierungen der kosmischen Entwicklung, die uns die moderne Wissenschaft liefert, übereinstimmt. Dann sollten wir festhalten, dass analog zu den Pyramiden der Maya ihr kalendarisches System ebenfalls von hierarchischer Natur ist, in welchem es neun verschiedene Zeitzyklen gibt, die im Zusammenhang mit ihrem 360-Tage-Kalender, dem TUN, stehen.

Jede der neun Unterwelten wird durch eine Abfolge von dreizehn Zeitabschnitten erschaffen. Eine Sequenz von dreizehn Zeitperioden ergibt einen Schöpfungszyklus von dreizehn Himmeln. Zur Veranschaulichung: der längste der TUN-basierten Zeitzyklen war der hablatun mit 460.800.000.000 Tagen = 1,26 Milliarden Jahre. Dreizehn solcher hablatuns ergeben einen Schöpfungszyklus mit einer Gesamtdauer von 13 x 1,26 Milliarden Jahre = 16,4 Milliarden Jahre, welcher die erste Unterwelt erschaffen hat. Dies ist schon eine ziemlich interessante Feststellung, da das Alter des Universums auf ca. 15 Milliarden Jahre geschätzt wird.

Die neun Unterwelten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Beginn der ersten Unterwelt fällt also zusammen mit der aktuellen Schätzung über das Alter des Universums oder mit dem Beginn der Schöpfung. Dies ist eine Tatsache mit weit reichenden Folgen, denn es bedeutet, dass alles, was wir heute wissen - alles, was seit dem Urknall existiert - in dem grundlegendsten Schöpfungszyklus der Maya enthalten ist. Der Maya-Kalender und die Maya-Kosmologie der neun Unterwelten und dreizehn Himmel kann also als ein Werkzeug zur Erforschung der gesamten Schöpfung betrachtet werden.

Auf dieser grundlegendsten der neun Unterwelten bauen dann acht weitere Unterwelten auf. Dabei entwickelt jede neue Unterwelt einen neuen speziellen Bewusstseinsrahmens des Lebens. Auf diese Weise entsteht eine hierarchische, neun-stufige Struktur, wobei die niedrigeren Ebenen des Bewusstseins die Grundlage für neue, höhere Ebenen schaffen. Jeder dieser neun Schöpfungszyklen führt daher zu einer bestimmten Unterwelt und jede dieser Unterwelten wird durch einen bestimmten Bewusstseinsrahmen charakterisiert. Diese Bewusstseinsrahmen werden in einer Abfolge von dreizehn Schritten erstellt; der sequenzielle Einfluss der dreizehn Himmel. Die Anfänge dieser Sequenzen der dreizehn Himmel sind von entscheidenden Ereignissen in der kosmischen Evolution geprägt. Dies kann man anhand der Datierungen der modernen Wissenschaft von initialisierenden Ereignissen erkennen.

Heute stehen wir kurz vor dem Beginn der neunten Bewusstseinsebene, oder vor der neunten Stufe der kosmischen Pyramide. Die achte Ebene kann als galaktischer Bewusstseinsrahmen gedeutet werden, welcher die Menschheit Schritt für Schritt dazu bringt sich als galaktisches Wesen zu erkennen. Die höchste Bewusstseinsebene, die universelle Ebene, wird Bestimmt durch das Wirken der neunten Unterwelt im Jahr 2011 und wird zu einem zeitlosen, kosmischen Bewusstsein führen.

 

Die dreizehn Töne der Evolution

Die Entwicklung des Bewusstseins folgt in jeder Unterwelt einem gemeinsamen Muster. In der Vorstellung der Maya werden die dreizehn Himmel jeder Unterwelt von einer besonderen Gottheit oder göttlichen Kraft beherrscht. Von den Azteken liegen uns genauere Beschreibungen dieser Gottheiten vor:

1    XIUHTECUHTLI - Gott des Feuers und der Zeit / Energie verkörpert den Beginn, die Saat
2   TLALTCUHTLI - Gott der Erde / Energie einer Katalyse, eine Reaktion verursachend
3   CHALCHIUHTLICUE - Göttin des Wassers / Energie des Keimens, der Empfängnis
4   TONATIUH - Gott der Sonne und der Krieger / Energie der Stabilität
5   TLACOLTEOTL - Göttin der Liebe und Geburt / Energie die sie verkörpertist die der Ermächtigung
6   MICLANTECUHTLI - Gott des Todes / Energie der Fluidität, Fluss erzeugend
7   CINTEOTL - Gott des Mais und des Lebensunterhalts / Energie der Aufdeckung/Enthüllung und Verbreitung
8   TLALOC - Gott des Regens und Krieges / Energie ist die der Harmonie
9   QUETZALCOATL - Gott des Lichts / Energie des Knospens, vorwärts in die Bewegung, in ein neues Leben
10  TEZCATLIPOCA - Gott der Dunkelheit / Energie der Herausforderung
11  YOHUALTICITL - Göttin der Geburt / Energie von Glanz/Reinheit und Blühen
12  TLAHUIZCALPANTECUHTLI - Gott des Morgensterns / Energie des Verstehens und der Kommunikation.
13  OMETEOTL / OMECINATL - höchste Gottheit / Energie des Abschlusses

Das Interessante an diesen dreizehn Gottheiten, welche die dreizehn Himmel beherrschen, ist, dass die Gottheiten mit ungeraden Zahlen Kräfte verkörpern, welche die Entwicklung von Saaten fördern.

Ein Same, der in der Zeit des Gottes der Zeugung gepflanzt wurde (erster Himmel), erhält etwas Licht vom Gott des Sonnenaufgangs (dritter Himmel) und Wasser von den Göttern des Wassers und des Regens (fünfter und siebter Himmel) und noch etwas Licht durch den Gott des Feuers (neunter Himmel), bevor es sich zu einer Blume entwickelt (elfter Himmel) und schließlich eine Frucht unter der Herrschaft des dreizehnten Himmels reift.

 

Die Geschichte der Telekommunikation

Wie sich dieser göttliche Schöpfungsprozess in der Realität darstellt, kann anhand von Beispielen aus jeder der neun Unterwelten abgeleitet werden. Ein klares und aktuell relevantes Beispiel ist die Entwicklung der Telekommunikation, die von den dreizehn Himmeln der planetaren Unterwelt unterstützt wurde. Die dreizehn Himmel der planetaren Unterwelt folgen einem Ablauf von dreizehn Katun (1 Katun = 20 Jahre). Diese Unterwelt begann im Jahr 1755 und unterstützte die Entwicklung eines planetaren Bewusstseinsrahmens. Wenn wir uns hier auf die sieben Impulse vom Samen bis zur Frucht konzentrieren, kann man daran die Geschichte der Telekommunikation ableiten.

Entwicklung der Telekommunikation

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier können wir sehen, dass das planetare Bewusstsein, getragen von den Schöpfungszyklen der 13 Katuns, beginnend im Jahr 1755, Impuls für Impuls die Menschen mehr und mehr in Resonanz mit diesem Bewusstsein brachte und die Entwicklung der Telekommunikation stimulierte. Dieser Schöpfungszyklus begann mit dem bloßen Saatgut, der ersten Idee zur Herstellung eines Telegrafen und durch den Einfluss der verschiedenen Energien in den dreizehn Himmeln entwickelte sich dieser Same am Anfang des dreizehnten Himmels zur Frucht des Internets.

Da die stärksten schöpferischen Impulse in den sieben ungeraden Himmeln aufscheinen, kann man sicher davon ausgehen, dass dies der Grund für die Heiligkeit der Zahl sieben ist. Diese sieben Schritte der Schöpfung in jeder Unterwelt (nicht nur in der planetaren Unterwelt) entsprechen den sieben Tagen der göttlichen Schöpfung, wie sie im Buch Genesis beschrieben ist. Dies ist es, was die Wissenschaft der Maya mit den religiösen Traditionen der alten Welt vereint: Die dreizehn Himmel der Maya sind identisch mit den sieben Tagen (und sechs Nächten) der göttlichen Schöpfung in der jüdischen, christlichen und muslimischen Tradition.

Alle evolutionären Phänomene unterstehen dem gleichen Grundmuster. Ein Wachstum über sieben Tage und sechs Nächte vom Samen bis zur Frucht. Es ist wichtig zu verstehen, dass die Dauer der dreizehn Himmel, oder der sieben Tage und sechs Nächte, variieren, je nach dem auf welche Unterwelt sie sich beziehen. In der sechsten Unterwelt, wo der nationale Bewusstseinsrahmen entwickelt wurde, unterstützten die dreizehn Himmel die Religionen, die Schriften, die Monarchie, die Technik, usw. nach einem Baktun-Rhythmus von etwa 400 Jahren. Die siebte Unterwelt, in der sich die Wissenschaft, die Kunst, der Atheismus, das heutige Bankensystem, usw. entwickelten, basiert auf einem Katun-Rhythmus von 20 Jahren. Die Galaxien des Universums entwickelten sich nach dem gleichen Grundmuster, aber nach einem viel längerem Hablatun-Muster.

Die Tatsache, dass alle evolutionären Prozesse im Kosmos dem gleichen Grundmuster der dreizehn Himmel (oder sieben Tage und sechs Nächte) folgen, schafft Obertöne einer viel höheren Frequenz, aber mit dem gleichen Muster. So folgt der dreizehntägige Zyklus, oder die dreizehn Uinals des Tzolkin, dem gleichen Grundmuster. Diese wesentlich kürzeren Schöpfungszyklen sind wie Wellen auf der Oberfläche der langen Schöpfungsprozesse der großen Unterwelten.

Im nächsten Artikel: Der Beginn der neunten Unterwelt am 09. März 2011

 

Dr. Carl Johann CallemanCarl Johann Calleman ist Doktor der Philosophie (Ph. D., physical biology) und hat als Krebsexperte für die WHO gearbeitet. Seit 1979 befasst er sich mit dem Mayakalender und hält weltweit Vorträge dazu. Im Jahr 1998 war er der Hauptsprecher bei der Konferenz über den Maya Kalender, die von dem Rat der Eingeborenen Amerikas in Merida, Mexiko organisiert wurde.

 

 

 

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