Zukunftswissenschaften UFO Forschung General Nathan Twining soll Sohn gestanden haben: Roswell war ’ET-Event’
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Nathan_Twining_photo_portrait_head_and_shouldersNach mittlerweile mehr als 60 Jahren kommen immer noch Neuigkeiten zum legendären Roswell-Zwischenfall ans Licht. Handelt es sich, wie von der Air-Force behauptet, um den Absturz eines Spionageballons im Rahmen des Geheimprojektes Mogul oder ist im Juli 1947 tatsächlich ein außerirdisches Raumschiff in New Mexico abgestürzt, wie immer wieder von Zeitzeugen behauptet wurde (1, 2, 3, 4)?

Von Tobias Berg

Die jüngste Entwicklung im Roswell-Fall ist ein bislang wenig beachtetes Interview, das Joanne Summerscales im September 2013 mit einer britischen Seniorin namens Jo Walters führte. Im Interview erklärt die Rentnerin, wie der gleichnamige Sohn von General Nathan Twining, Nathan Twining Jr., ihr erzählte, sein Vater habe ihm etwa sechs Wochen vor seinem Tod brisante Einzelheiten über das damalige Ereignis verraten. So soll es sich tatsächlich um den Absturz eines außerirdischen Raumschiffes gehandelt haben. Nach Aussagen, die Nathan Twining Jr. getätigt haben soll, befanden sich beim Crash drei Insassen an Bord, von denen nur einer den Absturz überlebt haben soll.

Zum Hintergrund

Jo Walters lernte Nathan Twining Jr. kennen, als sie vor etwa 15 Jahren gemeinsam mit einer Freundin plante in die Vereinigten Staaten auszuwandern. Nathan Twining Jr., welcher große Landflächen in New Mexico besitzt, lud beide im Rahmen der Besichtigung zu sich ein. Da Jo Walters ein großes Interesse an der UFO-Thematik besaß, unterhielt sie sich bei mehreren Gelegenheiten mit Nathan Twining Jr. über den Roswell-Fall. Twining erklärte, dass er schon immer Probleme damit hatte, die offizielle Version des Absturzes zu akzeptieren und versuchte des Öfteren seinen Vater danach auszufragen, der aber stehst bei der offiziellen Version blieb. Etwa sechs Wochen vor seinem Tod bat General Twining seinen Sohn jedoch zu sich, um seinem Gewissen Erleichterung zu verschaffen, nachdem er seinen Sohn in dieser Sache bewusst fehlgeleitet habe, erklärt Walters.

Es habe tatsächlich ein UFO-Wrack gegeben, so Jo Walters im Interview. Außerdem soll eines der Wesen überlebt haben und weitere 15 Jahre in einer geheimen Anlage zugebracht haben. Mit der Zeit soll sogar ein Weg gefunden worden sein mit dem, offenbar hoch-intelligenten Wesen, telepathisch zu kommunizieren.

 

Alles nur Gerüchte?

Natürlich lässt sich argumentieren, dass es sich bei den gemachten Aussagen lediglich um Hörensagen handelt und die Glaubwürdigkeit deshalb nicht besonders hoch ist. Ein weiterer interessanter Aspekt der Geschichte ist jedoch, dass die Angaben auch durch weitere Zeugen bestätigt worden sein sollen. So bestätigten neben dem langjährige UFO-Forscher Ted Oliphant auch Paranormal-Forscherin Susy Ward und Roswell-Forscher Tom Carey die Aussagen von Jo Walters. Des Weiteren scheint es nicht sehr wahrscheinlich, dass Nathan Twining Jr., der verschiedenen Aussagen zu folge ein gutes Verhältnis zu seinem Vater gehabt haben soll, daran gelegen sein könnte, dass Ansehen seines hoch dekorierten Vaters durch falsche Aussagen zu gefährden. Sollten die Angaben also tatsächlich stimmen, so stellt dies eine Bestätigung des Roswell-Ereignisses im Sinne des Absturzes eines außerirdischen Raumschiffes aus den höchsten Regierungskreisen und von einem der am höchsten dekorierten Persönlichkeiten des US-Militärs dar.

Das Twining-Memo

General Nathan Twining ist durch das mittlerweile berühmte ‘Twining-Memo‘ schon seit längerer Zeit keine unbekannte Größe innerhalb der UFO-Forschung mehr. Der 4-Sterne-General und später durch Präsident Eisenhower zum Vorsitzenden der Vereinigten Stabschefs ernannte Twining schrieb vor dem Hintergrund der UFO-Welle, welche sich seit Mitte der 1940er Jahre in den USA ereignete am 23 September 1947 ein vertrauliches Memorandum an Air Force-General George Schulgen. Bezogen auf die “fliegenden Scheiben“ schrieb Twining: “Das berichte Phänomen ist real und nichts Eingebildetes oder Ausgedachtes.“ Außerdem, so Twining, “führen die berichteten Eigenschaften, wie extreme Steiggeschwindigkeiten, Manövrierfähigkeiten und Aktionen, die nur als ausweichend beschrieben werden können [...] zu der Vermutung, dass einige der Objekte entweder manuell, automatisch oder fern gesteuert werden.“

Bezogen auf die optische Erscheinung der Objekte beschrieb Twining diese als im Normalfall “geräuschlos, mit einer metallisch wirkenden Oberfläche, die Licht zu reflektieren scheint“. Sie hinterlassen “keinen Kondensstreifen“ und sind in der Form “kreisförmig oder elliptisch und auf der Unterseite häufig flach.“ Viele der Berichte deuten auf “eine kuppelförmige Oberseite“ hin.

Skeptiker entgegnen häufig, dass das Memo aus einer Zeit unmittelbar nach dem Roswell-Crash stammt und das Twining den Vorfall ebenfalls in dem Memo erwähnt haben müsste, sollte es sich um einen realen Vorfall handeln. In der Tat war Twining zu jener Zeit in einer Position, die es sehr wahrscheinlich macht, dass er über die Geschehnisse in Roswell eingeweiht wurde. Es ist jedoch keines Wegs klar, ob es ihm gestattet war den Adressaten des Memos; General Schulgen, über den Roswell-Vorfall zu informieren.

Joanne Summerscales

Joanne Summerscales, die das Interview mit Jo Walters durchführte, ist Gründungsmitglied und Direktorin der Organisation AMMACH, die Menschen, die glauben von Außerirdischen entführt worden zu sein, Hilfestellung geben möchte und ihre Erfahrungen untersucht. In ihrem Vortrag, der im Rahmen der Exopolitik-Konferenz 2012 in Prag stattfand, berichtet sie über Kontakte und unterdrückte Technologien:

 

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